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Höchstleistung unter Druck | © golfsupport.nl/Brian Spurlock/ism

18. Loch, großer Druck: Diese drei Fehler kosten den Sieg

Wenn es auf den letzten Metern eines Matches spannend wird, entscheidet oft nicht der Schwung – sondern der Kopf. Besonders auf dem 18. Loch zeigt sich, wie gut ein Golfer mit Druck umgehen kann. Wer hier ein Par braucht, um zu gewinnen, steht mental vor einer echten Herausforderung. Luca Sommer von GO LOW versichert: “Die meisten Fehler passieren nicht im Schwung, sondern davor.”

1. Sie ändern plötzlich Ihren Plan

Die gesamte Runde über haben Sie strategisch und solide gespielt. Doch auf der 18 – mit dem Sieg in Reichweite – kommt der Impuls, es noch „besser“ machen zu wollen. Plötzlich wird aus dem sicheren Fairwayschlag ein risikoreicher Angriff auf die Fahne.

  • Was hier passiert: Unter Druck übernimmt häufig das Ego das Kommando. Doch wer mehr will als nötig, erhöht das Risiko – unnötig.
  • Besser: Bleiben Sie bei Ihrer Standardstrategie. Spielen Sie, was funktioniert. Wenn ein Par reicht, ist es klüger, genau dieses Ziel mit Ruhe und Präzision zu verfolgen – anstatt das Ergebnis mit einem waghalsigen Schlag zu gefährden.g

2. Ihre Routine fällt weg

In entscheidenden Momenten neigen viele Golfer dazu, ihre gewohnte Pre-Shot-Routine zu vernachlässigen. Hektik, flache Atmung und Unsicherheit machen sich breit. Der Schlag wird nicht vorbereitet, sondern „einfach schnell gemacht“.

  • Warum das gefährlich ist: Ohne Routine fehlt dem Körper die Stabilität, dem Kopf die Sicherheit.
  • Besser: Halten Sie an Ihrer gewohnten Routine fest – gerade unter Druck. Jede Bewegung, jeder Atemzug kann helfen, sich zu fokussieren und den Schlag souverän auszuführen.
  • Tipp: Stellen Sie sich vor jedem Schlag die Frage: "Wie würde ich diesen Schlag spielen, wenn es Loch 1 wäre?" – Das reduziert den Druck und bringt Klarheit zurück.

3. Sie denken zu sehr an das Ergebnis

„Ein Par und ich habe gewonnen“ – dieser Gedanke schießt sofort durch den Kopf. Doch der Fokus auf das Ergebnis erzeugt Druck, lenkt ab und macht es schwer, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: den nächsten Schlag.

  • Was hilft: Konzentrieren Sie sich auf den Prozess, nicht auf das Resultat. Was zählt, ist der nächste Schlag – nicht, was danach kommt. Wer in Aufgaben denkt statt in Ergebnissen, bleibt handlungsfähig und gelassen.

Luca Sommers Fazit

Der Trainingsexperte fasst zusammen: „Das letzte Loch ist oft nicht nur das sportlich, sondern auch mental entscheidende. Wer hier zu viel will, Routinen vernachlässigt oder sich zu sehr vom Ergebnis leiten lässt, verspielt oft den Lohn einer guten Runde. Wer hingegen bei sich bleibt, seine Strategie durchzieht und sich voll auf den nächsten Schlag fokussiert, erhöht die Chance, den Druckmoment souverän zu meistern.“ Und wünscht: „Let´s GO LOW!“

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