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Scottie Schefflers Drive-Statistiken auf der PGA Tour zeigen eine Kombination aus solider Distanz und beeindruckender Genauigkeit, was ihn zu einem starken Spieler vom Tee macht.
Scottie Schefflers Drive-Statistiken auf der PGA Tour zeigen eine Kombination aus solider Distanz und beeindruckender Genauigkeit, was ihn zu einem starken Spieler vom Tee macht. | © golfsupport.nl/Ian Joe Robbins/ism

Die perfekte Driver-Technik

Trainingsexperte Luca Sommer sagt: “In meinem Coaching erlebe ich immer wieder, dass gerade beim Driver viel Potenzial verschenkt wird. Nicht, weil die Spieler zu wenig Kraft hätten, sondern weil wichtige technische Details oft unklar sind oder falsch umgesetzt werden.”

 

In diesem Beitrag zeig der Gründer des Trainingsportals GO LOW Ihnen einen einfachen, aber wirkungsvollen Ansatz, mit dem Sie Ihre Drives konstanter, länger und gerader schlagen können – ohne komplizierte Änderungen oder starre Technikvorgaben.

Ein natürlicher Bewegungsansatz: Von tief nach hoch

Ein häufiger Fehler im Driver-Schwung ist ein steiler Eintreffwinkel – verursacht durch eine Bewegung „von oben nach unten“. Dabei wird der Ball eher getroffen als geschwungen, was zu niedrigen, ineffizienten Ballflügen führt.

 

Ein effektiverer Ansatz ist es, den Driver in einem leichten Aufwärtsschwung zu führen. Stellen Sie sich vor, Sie möchten den Ball mit einem hohen, weichen Wurf nach vorne oben fliegen lassen. Durch diese Vorstellung verändert sich nicht nur die Dynamik Ihres Schwungs, sondern auch der Treffmoment und die Flugbahn verbessern sich deutlich.

 

Vorteile dieser Technik:

 

  • Höherer Abflugwinkel
  • Weniger Spin
  • Mehr Länge und ein stabilerer Ballflug
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Die richtige Ausgangsposition

Damit diese Technik funktioniert, ist eine präzise Vorbereitung entscheidend. Achten Sie dabei besonders auf folgende Punkte:

 

  • Ballposition: Der Ball sollte sich leicht links im Stand befinden, idealerweise auf Höhe der linken Ferse.
  • Tee-Höhe: Rund die Hälfte des Balls sollte über dem oberen Rand des Driverkopfs liegen. So wird ein Aufwärtstreffmoment überhaupt möglich.
  • Griffposition: Die Hände befinden sich neutral vor dem Körper – mit dem Griffende in Richtung Bauchnabel.
  • Oberkörperausrichtung: Eine leichte Neigung des Oberkörpers nach rechts fördert den flacheren, aufsteigenden Eintreffwinkel. (Rechtshänder)

 

Diese Position schafft die besten Voraussetzungen für eine freie, effiziente Schwungbewegung.
 

Der Bewegungsablauf: Tief starten, hoch enden

Im Durchschwung geht es darum, mit den Händen tief zu starten und den Schläger im Finish hoch über der Schulter enden zu lassen. Dieser natürliche Bewegungsfluss fördert eine flüssige Beschleunigung durch den Ball hindurch – statt nur „gegen“ den Ball zu schlagen.

 

Was Sie dadurch erreichen:

 

  • Bessere Energieübertragung auf den Ball
  • Höherer Launch und längerer Carry
  • Stärkeres Gefühl für Rhythmus und Timing

 

Eine einfache Übung dazu: Führen Sie einige Probeschwünge ohne Ball aus und stellen Sie sich dabei vor, Sie würden den Ball nach oben in den Himmel „werfen“. Diese Vorstellung unterstützt die richtige Bewegungsrichtung und hilft, ein besseres Gefühl für Timing und Schlägerführung zu entwickeln.

Luca Sommers Fazit

Die richtige Technik mit dem Driver beginnt nicht beim Ausholen, sondern bereits bei der Vorbereitung. Wer den Ball leicht von unten trifft und ihn in einem kontrollierten Bogen fliegen lässt, profitiert von mehr Länge, besseren Treffmomenten und einem deutlich stabileren Ballflug. Kleine technische Anpassungen – wie die Ballposition, Tee-Höhe oder Körperhaltung – können dabei den entscheidenden Unterschied machen.

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