Mit Teamspirit zu EM-Gold
Alle vier Spielerinnen gehören seit vielen Jahren zum Stammpersonal ihrer Clubs in der Deutschen Golf Liga presented by All4Golf. Als Team Germany holten sie nun gemeinsam Gold bei der EM der Mid-Amateurinnen: Annabelle Sapper (Münchener GC) sowie Vivienne Bühle und Alena Oppenheimer (beide Stuttgarter GC Solitude) schlagen in der 1. Bundesliga Süd ab; Maria Anetseder in Liga zwei für den GC Starnberg. Gemeinsam mit Kapitänin Rachel de Heuvel (GC Olching) holte das deutsche Quartett in Österreich den Titel bei der Team-EM der AK25.
„Der Reiz der DGL ist, dass wir uns auf höchstem Niveau mit anderen Spielern messen und am Ende das Final Four spielen können. Mit Stuttgart ist ganz klar das Ziel, in 2027 den Meistertitel zu holen“, sagt Alena Oppenheimer. Mit ihrem Team holte sie bereits Bronze (2024) und Silber (2025) im Final Four. Gold würde noch fehlen. Dagegen hätte auch Clubkollegin Vivienne Bühle nichts: „Ich freue mich immer extrem, für Stuttgart an den Start gehen zu dürfen. Die DGL ist ein super Format und macht mega viel Spaß, vor allem das Final Four. Das ist auch wieder unser Ziel für nächstes Jahr.“
Mit dem Einzug ins Final Four hatte es in den vergangenen drei Jahren nicht geklappt für die Frauen aus dem Münchener GC. Das soll sich in der Saison 2027 der AXA Deutschen Golf Liga presented by All4Golf ändern: „Für nächstes Jahr hab' ich vor, St. Leon-Rot und Stuttgart häufiger zu ärgern und den Einzug ins Final Four klarzumachen“, sagt Annabelle Sapper. Die MGC-Akteurin hatte ein sehr erfolgreiches Jahr: Nachdem sie ihren Titel bei der Bayerischen Meisterschaft verteidigt hatte, holte sie mit Deutschland Gold bei der Team-EM der Mid-Amateure.
Auf die DGL 2027 freut sich Sapper, hat aber im gleichen Atemzug einen Verbesserungsvorschlag: „Die DGL ist ein tolles Format für den unterjährigen Vergleich der Leistung. Das gegenseitige Pushen innerhalb des Teams ist schon toll. Ich würde es nur besser finden, wenn die Abstände zwischen den Spieltagen etwas größer sind, da die Vereinbarkeit von Beruf und DGL gerade in der 1. Bundesliga sehr schwer ist.“ Gemeinsam holten die vier Spielerinnen aus drei DGL-Clubs einen Titel auf internationaler Bühne. Mit Teamspirit ist alles möglich.







