SLR dominiert stürmischen Auftakt daheim
Regen, Sonne, Wind, Kälte und Hagel – das Wetter machte es den Bundesliga-Spielerinnen und -Spielern an Tag eins der neuen DGL-Saison nicht leicht. Das kann man auch an den Ergebnissen der Frauen erkennen: Die beste Einzelrunde lieferte Olivia Bergner vom Frankfurter GC mit einer 2 unter Par ab. Dennoch: Ein leichter Trend ist bei den Frauen bereits sichtbar - es riecht nach Titelverteidigung. Die Spielerinnen des GC St. Leon-Rot setzten sich an die Tabellenspitze (+7). Dennoch war Trainer Sebastian Buhl, der wegen des Sieges von Spielerin Celina Sattelkau vor ein paar Wochen in Südafrika mit Zebra-Bucket-Hat unterwegs sein muss, nicht zufrieden.
„Es war ein ziemlich langsamer Start, wir sind nicht gut rausgekommen und haben am Vormittag kein Momentum bekommen. Das Gleiche bei den Vierern: Wir hatten uns eigentlich einen heißeren Start vorgenommen, aber waren Spätzünder und haben die Birdie-Quoten auf den zweiten Neun erhöhen können. Trotzdem konnten wir nochmal ein paar Schläge gut machen. Morgen soll es trocken werden und ich erwarte mir eine Reaktion von meinem Team.“
Platz zwei eroberte der Stuttgarter Golf-Club Solitude (+15). „Wir haben gekämpft, aber auch den einen oder anderen individuellen Fehler gemacht. Das müssen wir morgen besser hinbekommen. Wir besprechen uns nochmal im Hotel, schieben noch hier und da eine Physio-Einheit ein und dann geht’s ins Bett. Schauen wir mal, wo morgen die Reise hingeht“, so Stuttgarts Trainer Heiko Burkhard. Tabellenschlusslicht ist aktuell Aufsteiger 1. Golf Club Fürth mit 40 über Par und damit bereits 16 Schläge hinter dem Münchener GC. „Unser Start war verhalten, aber ich bin sicher, dass wir am Sonntag einiges besser machen werden“, so MGC-Coach Alex Linner.
Schmucks Männer marschieren
2025 waren die Männer aus St. Leon-Rot im Halbfinale des Final Four unterlegen – das soll in diesem Jahr keinesfalls passieren. Und schon früh in der Saison läuft alles nach Plan. Denn die Spieler um Trainer Marco Schmuck setzten gleich ein dickes Ausrufezeichen: -29 Schläge. Dahinter mit großem Abstand der GC Am Habsberg mit +2. Das ist Dominanz. „Es war sehr ordentlich heute. Das gibt Sicherheit. Ich bin froh, dass wir unsere jungen Spieler reingeworfen haben, Bjarne Murr und David Fuchs, die haben das prima gemeistert. Jetzt schauen wir mal, dass wir das morgen genauso machen.“ Seinen ersten Einsatz hatte in St. Leon-Rot der 19-jährige Lucas Cai. „Er ist ein junger Spieler bei uns aus dem Internat, der sich in den Trainingslagern schon hervorgetan hat. Ich denke, so kann man starten!“
Beim GC Augsburg hingegen herrscht Katerstimmung. 26 Schläge über Par – das muss erst einmal verdaut werden. Auch die Münchener Verantwortlichen sind nicht zufrieden: „Den ganzen Tag habe ich nur ausgelippte Putts, verpasste Chancen und unnötige Fehler gesehen. Wir sind extrem enttäuscht über unsere Leistung und die Ausgangssituation“, resümierte Coach Arne Dickel. „Aber wie es nun mal ist im Golfsport, ist viel auch eine Momentaufnahme und ich glaube fest an meine Jungs. Morgen ist ein neuer Tag und ich traue meinem Team alles zu.“








