Sie werden Teams, Betreuer und Zuschauer am ersten DGL-Spieltag der 1. Bundesliga Süd kulinarisch versorgen: das Gastro-Team am Halfway House I des GC St. Leon-Rot. | © GC SLR

Das Team vom Halfway House I

Mittags ist Crunchtime im Halfway House I des GC St. Leon-Rot. Dann kommen schon mal rund 100 Spielerinnen und Spieler gleichzeitig zum Essen und wollen die Energiespeicher auffüllen. Schließlich ist Auftakt in der Deutschen Golf Liga presented by All4Golf. Da ist höchste Konzentration gefragt und performen können nur die, die fit und ausgeschlafen sind sowie gut und gesund gegessen haben. Und genau für die kulinarische Verköstigung der insgesamt zehn Teams der 1. Bundesliga Süd kümmert sich die Gastgeber-Gastro.

 

„Wir haben am Spieltag am Halfway House I, wo sich am DGL-Spieltag das Meiste abspielt, sieben Servicemitarbeiter sowie vier Personen in der Küche über den Tag verteilt im Einsatz. Die erste Schicht beginnt um 6.30 Uhr, abends wird es bis zirka 21 oder 22 Uhr gehen“, sagt Hakan Demirtas. Er ist Food & Beverage Manager im GC St. Leon-Rot und als solcher hauptverantwortlich dafür, dass alles läuft. „Der DGL-Spieltag ist schon eine Großveranstaltung, wie wir sie nicht allzu oft haben im Jahr. Da muss alles klappen und funktionieren“, so Demirtas. Daher wurden schon Tage und Wochen vorher, die Vorratsspeicher und Lagerräume gecheckt sowie technische Geräte auf Funktionsfähigkeit überprüft. „Eine defekte Zapfanlage oder einen kaputten Herd können wir dann nicht gebrauchen.“

Pasta-Büffett mit Salat

Mit etwa 150 Personen rechnet das Gastro-Team gegen Mittag. Und das sind nur die Spieler, Trainer und Betreuer der DGL-Teams. Dazu kommen noch Gäste, Freunde, Familie und Zuschauer, die auch Schmankerl von der Karte wählen können. Darauf stehen der beliebte Salat Birdie mit Hähnchen-Streifen, Spaghetti Bolognese, Pinsa, Flammkuchen und mehr. Und was gibt’s für die Teams der DGL? Klar: Kohlenhydrate. Genauer: Pasta-Büffett mit Salat, entweder als Bolognese mit Fleisch- oder vegetarisch mit Tomatensauce. Demirtas: „Wir haben aus dem Learning vom letzten Jahr mitgenommen, dass wir uns bereits im Vorfeld per Mail mit den Mannschaften in Verbindung gesetzt und abgefragt haben, wie groß die Gruppen sein werden.“

Planung ist alles, zumal so viel Zeit nicht bleibt vor allem am Samstag, wenn Spielerinnen und Spieler zwischen den Einzeln und den Vierern keine langen Pausen haben. Da muss alles durchgetaktet und die Gastro auf Zack sein. Daher werden Saucen, Dressings und Co. oben in der Clubhaus-Küche zubereitet und anschließend in großen Behältern ins Halfway House I gebracht, wo „gefinisht wird“ und über das der GC SLR schreibt: „Mit seiner wunderschönen Terrasse liegt das Halfway House I im Herzen der Anlage. Die Lage zwischen den Bahnen 9 und 10 des Platzes Rot und in nächster Nähe zu Tee 1 und dem 18. Grün des Platzes St. Leon macht es zum perfekten Ort, um während oder nach der Runde gemütlich einzukehren.“

 

Da kommt dann schon so einiges an kulinarisches Material zusammen. Food & Beverage Manager Demirtas spricht für einen DGL-Samstag von 50 Kilogramm Hähnchen-Streifen, 50 Litern Bolognese-Sauce und 30 Litern French-Dressing. Es gibt einfach so viel herzurichten, zu kochen, auszuschenken, zu servieren und abzuräumen. Und die Schilder mit den Club-Logos (damit alle wissen, wo sie sitzen) stellen sich ebenso wenig von alleine auf wie das Obst und die Wasserflaschen, die an den Halfway-Häusern 1 und 2 für Spielerinnen und Spieler zur Verfügung stehen. Grab & Go nennt sich das dann zu Neudeutsch.

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Es ist also durchaus eine große Herausforderung, so einen DGL-Spieltag gastronomisch zu stemmen. „Aber wir sind gut vorbereitet und guter Dinge, dass wir das in diesem Jahr wieder sehr ordentlich über die Bühne bringen“, so Demirtas, der es auch als Privileg sieht, auch diesmal wieder Gastgeber sein zu dürfen beim DGL-Auftakt. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Jetzt kann es losgehen. Die Hähnchen-Streifen sind geschnitten, die Nudeln gekocht und die Kaffeemaschinen mit Bohnen und Wasser gefüllt. Irgendwann gegen 8 Uhr am ersten DGL-Samstag standen in St. Leon-Rot auch diesmal wieder die Ersten am Tresen, um höflich nach Cappuccino zu fragen. Mittags und abends wird gegessen. Mahlzeit!

 


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