Besser chippen: Der einfache Drei-Bälle-Drill
Die gute Nachricht direkt zum Start: Sie müssen nicht mehr Zeit in Ihr kurzes Spiel investieren, um sich rund ums Grün zu verbessern. Sie sollten aber effektiv und clever trainieren! Das ist die Botschaft von Peter König, PGA Master Pro, in seinem Video (s.u.). Was er damit meint: Statt zehn Chips von derselben Stelle zu spielen, sollten Sie besser Dreier-Serien schlagen und anschließend die Position verändern. So wird das Training rundengetreuer.
Entwickeln Sie ein Bild des Schlags
Am Anfang, so erklärt es König, sollte zunächst die Analyse im Fokus stehen. „Erst die Lage lesen: Wie liegt der Ball? Wie ist das Gelände, wo ist das Gefälle?“, sagt er. Danach folgt das innere Bild des Schlages: „Stell dir vor, wie der Ball fliegt, springt und rollt. Erst wenn das Bild klar ist, holst du das passende Bewegungsprogramm hervor.“ Ein Probeschwung kann helfen, muss er aber nicht – entscheidend ist die Vorstellung des Schlags.
Droppen Sie die Bälle auch im Training
Um Variabilität zu erzwingen, rät König, die Bälle nicht hinzulegen, sondern fallen zu lassen: „Droppen liefert immer wieder unterschiedliche Lagen.“ Gespielt werden drei Bälle, dann geht es weiter zur nächsten Position. Mit der Zeit entsteht so ein verlässliches Gefühl dafür, „welcher Schläger, welche Ballposition und welche Technik in welcher Situation funktionieren“.
Sein Leitfaden fürs Üben ist einfach: Lage prüfen, Linie denken, Bild festigen – und erst dann „laufen lassen“. Wenn Sie so trainieren, entwickeln Sie ein sicheres Gefühl für das, was rund ums Grün gut funktioniert.









