Partner des DGV

Die Nummer eins der Welt: Nelly Korda
Die Nummer eins der Welt: Nelly Korda | © Naomi Baker/Getty Images

Die Spannung steigt: Das sagen Korda, Hull, Henseleit und Co.

Noch einmal schlafen, dann geht es los: Am Freitag beginnt bei Bernardus Golf in den Niederlanden der Solheim Cup 2026. Bevor Europa und die USA auf dem Platz um jeden Punkt kämpfen, standen Spielerinnen, Kapitäninnen und Vizekapitäninnen bei den Pressekonferenzen Rede und Antwort. Dabei ging es unter anderem um den berüchtigten ersten Abschlag, mögliche Vorteile auf dem Platz und die besondere Dynamik des Matchplays. Die interessantesten Aussagen vor dem Start.

 

Angela Stanford (Captain USA) über die Stärke ihres Teams: „Ich glaube, dass dieses Team mental sehr stark ist. Wenn etwas nicht so läuft wie geplant, lassen sie sich davon nicht groß aus der Ruhe bringen und bleiben sehr fokussiert. Gleichzeitig sind sie sehr entspannt.“

 

Anna Nordqvist (Captain Europa) über ihren Führungsstil: „Ich glaube nicht, dass alles perfekt sein muss. Am Ende des Tages muss ich einfach ich selbst sein.“

 

Lottie Woad (Europa) über ihren ersten Abschlag beim Solheim Cup: „Am meisten freue ich mich auf den ersten Abschlag. Alle haben mir gesagt, dass sie versuchen können, ihn zu beschreiben – aber dass das eigentlich unmöglich ist. In dieser Hinsicht bin ich wirklich ein Rookie, weil ich so etwas noch nie erlebt habe.“

 

Charley Hull (Europa) über Heim- und Auswärts-Solheim-Cups: „Ich habe tatsächlich das Gefühl, dass auswärts in Amerika deutlich weniger Druck herrscht. […] Hier bei einem Heim-Solheim-Cup ist der Druck etwas größer.“

 

Maja Stark (Europa) über Kapitänin Anna Nordqvist: „Sie ist einfach sehr entspannt und ganz sie selbst. Wir müssen uns um nichts kümmern, weil sie alles perfekt für uns vorbereitet hat. Wir müssen eigentlich nur da sein, wenn sie uns sagt, dass wir da sein sollen.“

 

Linn Grant (Europa) über das Teamerlebnis: „Ich würde lieber etwas zu lange im Teamraum bleiben und eine gute Zeit haben, als eine Stunde länger zu schlafen.“

 

Esther Henseleit (Europa) über ihre veränderte Rolle im Team: „Beim ersten Solheim Cup taucht man einfach auf und weiß nicht wirklich, was einen erwartet. Beim zweiten Mal weiß man, worauf man sich einstellen muss. Es macht Spaß, diesmal nicht der Rookie zu sein.“

Für die Darstellung dieser Inhalte von Instagram benötigen wir Ihre Einwilligung. Wenn Sie die Inhalte aktivieren, werden Ihre Daten verarbeitet und es werden Cookies zum Zwecke der Reichweitenmessung und des profilbasierten Online-Marketings auf Ihrem Endgerät gespeichert sowie von diesem gelesen. Informationen und Hinweise zur Einwilligungs-, Widerrufs- und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung von Instagram.
Inhalte laden
Instagram-Beiträge immer entsperren

Leona Maguire (Europa) über das jüngere Team Europa: „Dieses Team ist ein bisschen jünger und frischer. Die jungen Rookies freuen sich unglaublich darauf, hier zu sein und endlich loszulegen.“

 

Rose Zhang (USA) über die Eigenheiten von Bernardus: „Der Platz ist definitiv sehr anspruchsvoll und verlangt viel Aufmerksamkeit. Man muss mit den engen Lagen und den Ondulierungen vorsichtig sein. Zweistöckige Bunker habe ich vorher noch nie gesehen.“

 

Andrea Lee (USA) über den Faktor Nelly Korda: „Wenn man die Nummer eins der Welt auf seiner Seite hat, vermittelt das ein Gefühl von Verlässlichkeit. […] Ich glaube auch, dass sie gegenüber Europa einen gewissen Einschüchterungsfaktor mitbringt. Allein dadurch, dass wir sie haben, besitzen wir vielleicht einen kleinen Vorteil.“

Korda: „Müssen uns aufeinander verlassen…“

Nelly Korda (USA) über die Herausforderung eines Auswärts-Solheim-Cups: „Ich würde sagen, es braucht vor allem mentale Stärke. Wenn etwas nicht in unsere Richtung läuft, müssen wir uns aufeinander verlassen können. Die Zuschauer werden definitiv nicht auf unserer Seite sein. Aber solange wir uns gegenseitig den Rücken stärken, ist das alles, was zählt.“

 

Angel Yin (USA) über ihren Gesundheitszustand und die Zweifel an ihrer Teilnahme: „Natürlich habe ich darüber nachgedacht, nicht zu spielen. Es ist schon verrückt, dass ich hier bin. In Boston habe ich in der Woche zuvor 81 und 76 gespielt. Das sind nicht gerade Ergebnisse, bei denen man denkt: Wow, das ist die Spielerin, die Amerika helfen wird, den Cup nach Hause zu holen.“

 

Julia Lopez Ramirez (Europa) über ihre Rolle im europäischen Team: „Ich bringe definitiv Energie mit. Ich versuche, diese Energie weiterzugeben und dafür zu sorgen, dass alle gute Vibes und gute Laune haben. Ich glaube, das ist diese Woche meine Rolle.“
 

Weiteres zum Thema

Tipps der Redaktion