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Ab 2027 spielen Max Schmitt und Philipp Macionga auf der HotelPlanner Tour. | © Pro Golf Tour

Saisonfinale in Belgien: Schmitt und Macionga steigen auf

Nach 21 Turnieren im Jahr 2026 wurde abgerechnet. Die fünf besten Spieler der Saison der Pro Golf Tour stiegen traditionell auf und dürfen sich auf ein Jahr auf der HotelPlanner Tour freuen. Erfreulicherweise gehörten zu den Top Fünf auch zwei deutsche Profis. Philipp Macionga vom National Team Germany kam in der Order of Merit auf Platz drei ins Ziel. Der 21-jährige Augsburger gewann die VcG Bodensee Open 2026 und überzeugte auch beim abschließenden Hulencourt Masters Pro Golf Tour Grand Final mit einem geteilten fünften Platz. Dank zweier zweiter Plätze sicherte sich Macionga zum ersten Mal die Tourkarte für die HotelPlanner Tour.

 

Max Schmitt bringt bereits deutlich mehr Erfahrung auf diesem Niveau mit. Der 28-Jährige vom GC Rheinhessen spielte bereits im Jahr 2018 seine erste Saison auf der HotelPlanner Tour. In dieser Saison erreichte er den fünften Platz in der Order of Merit und kehrt damit in die zweithöchste Spielklasse Europas zurück. Anfang Juni gewann Schmitt die Raiffeisen Pro Golf Tour in St. Pölten und erreichte zwei weitere Male die Top Drei. Die Saison beendete er mit fünf Top-Ten-Platzierungen in Serie.

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Babnik feiert Titelpremiere

Zum Saisonabschluss der Pro Golf Tour entwickelte sich ein enorm spannendes Titelrennen auf den perfekt gepflegten und herausfordernden Löchern des “Le Vallon” im Golf Club d’Hulencourt. Als die Finalgruppen auf die Zielgerade abbogen, hatten noch rund ein halbes Dutzend Spieler Hoffnungen auf den Titel. Am Ende setzte sich mit Jaka Babnik ausgerechnet der jüngste Spieler der Spitzengruppe durch.

 

Der Slowene, dessen ältere Schwester Pia auf der Ladies European Tour unterwegs ist, war nach 65 und 69 Schlägen mit einer vielversprechenden Ausgangsposition in die dritte und letzte Runde gestartet und konnte am Donnerstag an die gute Form anknüpfen. Nach einer abwechslungsreichen ersten Neun mit zwei Bogeys und drei Birdies reichten dem 20-Jährigen zwei weitere Schlaggewinne auf den zweiten Neun, um sich mit einer 70 und einem Gesamtergebnis von 12 unter Par erstmals zum Sieger auf der Pro Golf Tour zu küren. Der Titeldebütant hatte am Ende einen Vorsprung von einem Schlag auf den Belgier Nathan Cossement. Tim Tillmanns (Deutschland) und Nevill Ruiter (Niederlande) kamen einen weiteren Schlag zurück als geteilte Dritte ins Ziel.

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„Ich hatte bereits zu Beginn der Saison die Chance auf einen Sieg. Diese Erfahrung hat mir heute auf jeden Fall geholfen“, erklärte Babnik, der bei der Madaëf Golfs Open im Mai bereits um den Titel mitgespielt hatte und am Ende Zweiter wurde. „Gegen Ende haben wir auf das Leaderboard geschaut und ich wusste, dass ich eine Chance habe. Ich habe einfach versucht, Schlag für Schlag weiterzumachen.“

 

Babnik reiste nach den jüngsten Trainingseindrücken und Übungsrunden in seinem Heimatclub Cubo Golf bei Ljubljana mit Selbstvertrauen nach Belgien. „Mir war klar, dass ich eine Chance auf den Sieg habe, wenn ich mein bestes Golf spiele. Umso schöner ist es, dass es jetzt geklappt hat. Jetzt geht es für mich zur Second Stage der DP World Tour Q-School. Ich habe mir hier selbst bewiesen, dass ich es schaffen kann.“

 

Lobende Worte fand der Turniersieger auch für den Platz mit seinen pfeilschnellen und treuen Grüns. „Hulencourt war einmal mehr in einem hervorragenden Zustand. Für mich war es einer der besten Plätze, die wir in diesem Jahr gespielt haben.“

Fünf Aufsteiger stehen fest

Grund zur Freude hatten neben dem Premierensieger auch die Top fünf der Saisonwertung. In der Order of Merit gab es nach dem letzten Turnier in diesem Jahr keine Veränderungen an der Spitze mehr. Dario Antonisse beendete die Saison mit zwei Siegen und neun weiteren Top-Ten-Platzierungen bei 21 Starts als Klassenbester. Dabei verpasste der Niederländer keinen einzigen Cut. Neben Antonisse dürfen Kristof Ulenaers (Belgien), Macionga, Mauro Gilardi (Schweiz) und Max Schmitt als Teil der Top fünf im kommenden Jahr auf der HotelPlanner Tour antreten.

 

„Der Gewinn der Order of Merit bedeutet mir sehr viel“, so Antonisse. „Ich hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und konnte nun endlich zeigen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Jetzt freue ich mich darauf, mich im nächsten Jahr auf dem nächsten Level messen zu können.“

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