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Platz zwei nach 64: Velten Meyer
Platz zwei nach 64: Velten Meyer | © Pro Golf Tour

Meyer Zweiter nach Traumrunde

Es war eine verrückte Runde. Und das im positiven Sinn. Elf Birdies notierte Velten Meyer in der Finalrunde der The Iron Duke Belgian Open 2026 auf der Pro Golf Tour. Bei drei Bogeys auf der anderen Seite notierte der 32-Jährige am Ende 64 Schläge. Es war die mit Abstand beste Runde des Tages. Der Mann aus Oldenburg, der im Mai bei der Pro Golf Tour Océan triumphiert hatte,  kletterte zwischenzeitlich an die Spitze des Feldes und freute sich am Ende über Rang zwei. 

 

Für Meyer, der zwischen 2012 und 2016 für die University of Louisiana als College-Golfer aktiv war, ist es eine Top-Platzierung zu einem wichtigen Zeitpunkt. Die besten Fünf der Saisonwertung sichern sich am Ende der Saison Spielberechtigungen für die HotelPlanner Tour, und nur noch zwei Turniere verbleiben im Kalender. Der Gewinner der Vierumäki Finnish Challenge 2022 verbesserte sich auf den siebten Rang der Wertung un konnte den Abstand zu den besten Fünf verkürzen. 

 

Erfreulich verlief das Turnier auch für Max Schmitt, der durch den geteilten vierten Rang elegt und als Fünfter der Saisonwertung wichtige Punkte sammeln konnte. Philipp Macionga, aktuell die Nummer vier der Order of Merit, kam als geteilter 20. ins Ziel. Ebenfalls formstark präsentierte sich Frederik Eisenbeis, der sogar in der Schlussgruppe unterwegs war und am Ende mit Schmitt Platz vier teilte. 

Ulenaers krönt bemerkenswertes Comeback

Den Sieg sicherte sich Kristof Ulenaers. Wäre es nach dem behandelnden Arzt gegangen, hätte der Belgier auf seinen Start eher verzichten sollen. Der 28-Jährige hatte sich kürzlich einer Notoperation am Blinddarm unterziehen müssen und konnte lange weder laufen noch Bälle schlagen. Erst wenige Tage vor dem Heimspiel im Golf Club d’Hulencourt entschied sich der Belgier für einen Start.

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„Meinen ersten Driver habe ich erst drei Tage vor dem Turnier geschlagen“, schmunzelte der Turniersieger, der 2021 mit seinem Sieg bei der Challenge de Cádiz auf der Challenge Tour seinen bislang größten Triumph feiern konnte. „Aber ich musste einfach spielen. Ich hatte das Gefühl, dass mein Spiel in den vergangenen Wochen gut gewesen war. Ich mag diesen Platz und wollte unbedingt dabei sein.“

Zweiter Sieg in der laufenden Saison

Ohne die ganz großen Erwartungen an die eigene Leistung knüpfte der 28-Jährige an die Form an, die ihn in diesem Jahr bereits zum Sieg bei der Red Sea Ain Sokhna Open und zu zahlreichen weiteren Top-Platzierungen geführt hatte. Nach 68 und 66 Schlägen war er als Führender in das Finale gestartet und überzeugte mit konstantem und zunächst fehlerfreiem Golf. Dass der ehemalige College-Golfer der University of North Texas dennoch kurzzeitig die Spitzenposition abgeben musste, lag vor allem an den Leistungen von Meyer und Nathan Cossement (66), die mit zahlreichen Birdies zwischenzeitlich vorbeiziehen konnten.

 

Doch während Ulenaers bis auf ein Bogey auf der 17 stabil blieb, stoppten späte Schlagverluste den Lauf der direkten Konkurrenz – und ebneten den Weg zum unerwarteten Triumph. „Natürlich wollte ich gut spielen. Aber jetzt zu gewinnen, ist schon eine große Erleichterung – auch mit Blick auf die Saisonwertung und die nächsten beiden Turniere“, erklärte er. „Die vielen Birdies von Velten und Nathan haben mich natürlich nicht gerade beruhigt. Aber ich wusste, dass ich auf mich schauen muss. Also habe ich einfach versucht, weiterzumachen.“

 

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