Jäger dank Traumfinish vorne dabei
Im vergangenen Jahr belegte er den geteilten elften Platz und vor zwei Jahren wurde er Zweiter. Man kann durchaus behaupten, dass Stephan Jäger das noch recht junge Turnier in der schwarzen Wüste von Utah gefällt. Die Ergebnisse seiner ersten beiden Teilnahmen an der Bank of Utah Championship im Black Desert Resort sprechen für sich. Und auch beim dritten Auftritt ist Jäger wieder vorne dabei. Auf die 63 vom ersten Tag legte der Münchner eine 65 in Runde zwei nach und belegte mit einem Gesamtergebnis von 14 unter Par den fünften Rang. Sein Rückstand auf den Führenden, Austin Smotherman, beträgt nur drei Schläge.
Diese vielversprechende Ausgangsposition hat Jäger einem herausragenden Schlussspurt auf seiner zweiten Runde zu verdanken. Der 37-Jährige spielte die Löcher sieben bis neun – er war auf der Zehn gestartet – jeweils als Birdie und nutzte dabei die beiden Par-5-Löcher sieben und neun. Auf der Acht lochte er seinen Putt aus gut acht Metern ein. Damit kämpfte er sich endgültig zurück, nachdem er mit einem Bogey auf der Zehn in den Tag gestartet war. Besonders überzeugte der Spieler des Elite Teams Germany an den ersten beiden Tagen im Bereich der Annäherungen, wo er laut der Statistik „Strokes Gained: Approach to Green“ 6,6 Schläge auf das restliche Feld gutmachte.
Jäger kann in der Herbstserie der PGA Tour durchaus noch ein Top-Ergebnis gebrauchen, um seine Tourkarte final abzusichern. Aktuell belegt er den 83. Platz im FedExCup. Die Top 100 schaffen den Klassenerhalt.







