Försterling als Führende ins Finale
Alexandra Försterling darf sich bei der Buccellati Ladies Italian Open Hoffnungen auf ihren fünften Titel auf der Ladies European Tour (LET) machen. Nach einer starken zweiten Runde geht die Berlinerin als geteilte Führende in den Finalsonntag. Mit neun Schlägen unter Par teilt sie sich die Spitze mit der Schwedin Moa Folke und der Südafrikanerin Casandra Alexander.
Försterling spielte am Samstag eine 68er Runde. Dabei standen fünf Birdies lediglich einem Bogey gegenüber. Damit setzte die 26-Jährige ihre zuletzt überzeugenden Leistungen fort. Nach verletzungsbedingten Rückschlägen im vergangenen Jahr findet die viermalige LET-Siegerin zunehmend zu ihrer Form zurück. „Ich war wieder sehr solide“, sagte Försterling nach ihrer Runde. „Ähnlich wie gestern, aber mit einem Bogey weniger. Insgesamt war es sehr konstant und hat sich gut angefühlt.“
Besonders zufrieden zeigte sich die Deutsche mit der Ausgeglichenheit ihres Spiels. Bereits in dieser Saison hatte sie bei der Australian WPGA Championship und der VP Bank Swiss Ladies Open jeweils den zweiten Platz belegt. Nun bietet sich ihr in Italien die nächste Gelegenheit auf einen Sieg. Ihr bislang letzter Triumph auf der LET liegt etwas mehr als zwei Jahre zurück: Im Mai 2024 gewann sie das Amundi German Masters.
Folke mit fehlerfreier 65
Neben Försterling steht auch Moa Folke mit neun Schlägen unter Par da. Die Schwedin erwischte am Samstag die beste Runde des Führungs-Trios und spielte eine fehlerfreie 65: Vier Birdies gelangen ihr bereits auf den ersten neun Löchern, ehe sie mit drei weiteren Birdies auf den letzten drei Bahnen einen starken Schlussspurt hinlegte. „Ich hatte einen wirklich guten Tag“, sagte Folke. „Ich habe auf gestern aufgebaut, als ich das Gefühl hatte, nah dran zu sein. Heute sind ein paar mehr Putts gefallen, und ich fühle mich mit meinem Spiel sehr sicher.“
Casandra Alexander komplettiert das Führungstrio. Die Südafrikanerin, die bereits als Führende in den Samstag gestartet war, spielte eine turbulente 68: Nach fünf Birdies und einem Bogey auf den ersten zehn Löchern schien sie davonzuziehen.
Ein Bogey an der 13 brachte sie kurzzeitig zurück, doch sie antwortete an der 14 mit einem Eagle am Par 5. Nach einem weiteren Birdie an der 15 folgten allerdings Bogeys an der 16 und 17, doch mit einem abschließenden Par sicherte sich Alexander den Platz an der Spitze. „Es war eine Achterbahnfahrt”, sagte die amtierende Siegerin der KPMG Womens Irish Open. „Auf und ab den ganzen Tag, aber das nehme ich.“
Damit geht ein Trio mit neun unter Par in die entscheidende Runde. Dahinter lauert eine dicht gedrängte Verfolgergruppe: Anna Morgan, Cara Gainer, Alice Hewson, Dorothea Forbrigd und Pia Babnik liegen mit sechs Schlägen unter Par auf dem geteilten vierten Platz.
Mit Celina Sattelkau, die mit drei unter Par den 16. Platz belegt, folgt eine weitere Spielerin aus dem National Team Germany in den Top 20.







