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Anton Albers Albatross: Der Nationalspieler aus Hamburg schießt in Runde zwei der Hangzhou Open (China) ein Hole-in-One auf einem Par 4. | © Zhe Ji/Getty Images

China-Böller: Albers schießt Ass mit Driver auf Par 4

Die 77 vom Vortag war eine schwere Hypothek für Anton Albers. Runde eins der Hangzhou Open in China hatte sich der 27-jährige Hamburger aus dem National Team Germany ganz sicher anders vorgestellt. Fünf über zum Einstieg im West Lake Golf Club – da kannst du kaum von einem Sahnetag sprechen. Das Highlight hatte er sich dann aber für Tag zwei aufgehoben: Albers schoss auf dem Par 4 der fünften Bahn (286 Meter) am Freitag ein Hole-in-One. Kommt nicht alle Tage vor. Driver vom Tee, das Fairway perfekt überflogen, Landung und rein ins Glück. Der perfekte Schlag, Albatross. Das dürfte gefeiert werden.

 

Das Kunststück war bemerkenswert, allerdings nicht genug, um es doch noch über die Cutlinie zu schaffen. Albers durfte sich in Durchgang zwei des Hotel-Planner-Tour-Events zwar eine 68 (-4) auf die Karte schreiben, mit gesamt +1 bleibt er jedoch im hinteren Mittelfeld stecken. Das Hole-in-One auf einem Par 4 nimmt der HSV-Golfer aber gerne mit. Im vergangenen Jahr war der Hamburger in Hangzhou geteilter Siebter geworden; das Ticket fürs Saisonfinale auf Mallorca hat er bereits sicher, zumal er in diesem Jahr schon ein Turnier gewinnen konnte (Raiffeisenbank Golf Challenge in Tschechien).

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Eine turbulente zweite Runde erwischte auch Dominic Foos. Nach zwei 68er-Runden liegt der 29-jährige Finnish-Challenge-Champion von 2026 mit gesamt -8 aussichtsreich auf T11, allerdings bereits fünf Schläge hinter dem Niederländer Lars Van der Vight, der in diesem Jahr die German Challenge powered by VcG im Wittelsbacher GC gewonnen hatte. Mit einer makellosen 62 stellte Van der Vight einen neuen Platzrekord auf und ist drauf und dran, nach der Hainan Open in der Vorwoche ein weiteres Event in China für sich zu entscheiden.

 

Foos spielte nur zwei Löcher der Back Nine am Freitag Par, sonst war von Birdie bis Bogey und von Eagle bis Doppel-Bogey alles dabei. Zur Halbzeit ebenso noch sehr gut im Rennen liegen Jannik De Bruyn (69, 68/-7) auf T20 sowie Jan Schneider und Hurly Long (jeweils -6) auf T27. Runde drei beginnt am Samstag um 7:20 Uhr Ortszeit (1:20 Uhr deutscher Zeit). Schneider und Long werden ab 9:35 Uhr gemeinsam und mit dem Chinesen Bo Peng unterwegs sein.

 

 

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