Playoff-Auftakt in Abu Dhabi: Schott glänzt, Rahm siegt
Ein Top-Ten-Ergebnis auf der DP World Tour ist bereits bei einem gewöhnlichen Turnier eine herausragende Leistung. Umso mehr bei der Abu Dhabi Aldar Championship, bei der zahlreiche prominente Namen im Feld standen. Während sich Jon Rahm in einem spannenden Titelrennen gegen Tyrrell Hatton und Rory McIlroy durchsetzen konnte, nutzte Freddy Schott den Finaltag in Yas Links, um ordentlich Plätze gutzumachen.
Der 25-Jährige aus Düsseldorf notierte am Sonntag sechs Birdies bei nur einem Schlagverlust und kam am Ende auf beeindruckende 67 Schläge. Eine Leistung, die an diesem Finaltag nur zwei Spieler im Feld überbieten konnten.
Die Folge: Schott kletterte auf den geteilten neunten Rang des hochkarätig besetzten Feldes. Der Lohn: Im Race to Dubai geht es für den Gewinner der Bahrain Championship im Januar auf Rang 38 nach oben. Darüber hinaus darf sich Schott über ein Preisgeld von rund 150.000 Euro freuen. Er war der einzige Deutsche, der sich in dieser Saison für die Playoffs der DP World Tour qualifizieren konnte. Nun kann er sich beim Saisonfinale in Dubai kommende Woche einmal mehr mit den ganz Großen messen.
Rahm beeindruckt
Den Titel sicherte sich Rahm mit zwei Schlägen Vorsprung auf seinen ehemaligen LIV-Teamkollegen Hatton. Dabei spielte der Spanier in jeder seiner vier Runden mindestens fünf Schläge unter Par und kam am Ende auf insgesamt 23 unter Par. Kurios: Bei seinem bisher letzten Start auf der DP World Tour (BMW Championship) war Rahm auf dem 138. und damit letzten Platz gelandet.
„Das bedeutet mir sehr viel. Ich kann es selbst noch kaum glauben“, erklärte Rahm, der besonders mit seinem Spiel auf den zweiten Neun zufrieden war. Der Sieg hatte für den zweimaligen Major-Gewinner aber auch aus persönlichen Gründen eine besondere Bedeutung: „Nach allem, was passiert ist, einigen schwachen Leistungen und den mentalen Kämpfen mit all den Nebengeräuschen ist es etwas ganz Besonderes, nach einer kleinen Pause und mit Familienzuwachs so zurückzukommen. Ich wünschte nur, meine Familie wäre hier, um mit mir zu feiern.“







