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Diese Woche spielt Marcel Siem das Omega European Masters in der Schweiz. | © 2025 Getty Images

Etliche Deutsche vor wichtigen Wochen

DP World Tour: Omega European Masters

Crans-sur-Sierre GC, Schweiz, 3. bis 6. September

In dieser Woche setzt die DP World Tour ihre zweite Saisonphase, die sogenannte „Back 9“, beim Omega European Masters fort. Gespielt wird im malerisch gelegenen Crans-sur-Sierre Golf Club in den Schweizer Alpen. Titelverteidiger ist der Südafrikaner Thriston Lawrence, der vor zwölf Monaten nach einer schwierigen Phase ein emotionales Comeback feierte und das Turnier zum zweiten Mal gewann.

 

Das Omega European Masters ist Teil der zweiten Saisonphase der DP World Tour, die in der vergangenen Woche mit dem Husqvarna British Masters begonnen hat. Dort setzte sich Joe Dean im Finale durch. Nach Abschluss der „Back 9“ qualifizieren sich die besten 70 Spieler der Race-to-Dubai-Rangliste für die Playoffs. Die Top 100 sichern sich zudem die vollen Spielrechte für die kommende Saison.

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Das Turnier in Crans-Montana blickt auf eine außergewöhnlich lange Geschichte zurück. Erstmals wurde die Veranstaltung 1948 als Swiss Open ausgetragen. Seitdem findet sie – mit Ausnahme des Corona-Jahres 2020 – jedes Jahr im Crans-sur-Sierre Golf Club statt. Damit gehört das Omega European Masters zu den Veranstaltungen, die über Jahrzehnte hinweg auf demselben Platz ausgetragen wurden – gemeinsam mit Turnieren wie der Hong Kong Open und dem Masters.

 

Auch Miguel Ángel Jiménez ist eng mit der Geschichte des Turniers verbunden. Der Spanier hat seit seinem Debüt im Jahr 1989 bereits 35-mal in Crans-sur-Sierre gespielt und dabei lediglich die Ausgabe im Jahr 2015 ausgelassen. In dieser Woche steht für den inzwischen 61-Jährigen zudem sein 725. Start auf der DP World Tour an. Damit fehlt ihm nur noch ein Turnier, um mit Rekordhalter David Howell gleichzuziehen.

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Neben Lawrence und Jiménez ist das Teilnehmerfeld mit zahlreichen namhaften Spielern besetzt. Race-to-Dubai-Leader Patrick Reed möchte seinen Vorsprung in der Saisonwertung weiter ausbauen, bevor sein erster Verfolger, Rory McIlroy, in der kommenden Woche wieder ins Geschehen eingreift. Mit Danny Willett und Sergio Garcia sind zudem zwei weitere Masters-Sieger am Start.

 

Mit Nicolai von Dellingshausen (120. im Race to Dubai), Marcel Siem (137.), Marcel Schneider (97.), Jeremy Paul (226.) und Yannik Paul (190.) sind auch fünf deutsche Spieler dabei. Von diesen rangiert einzig Schneider unter den Top 100 der Saisonwertung. Für alle fünf steht somit eine wichtige Phase bevor, in der das Erreichen der Top 70 natürlich das große Ziel ist.

HotelPlanner Tour: Rosa Challenge Tour

Rosa Golf Club, Polen, 3. bis 6. September

Die „Road to Mallorca” biegt auf die Zielgerade ein und macht diese Woche beim Rosa Challenge Tour im polnischen Konopiska Station. Im Rosa Golf Club findet die dritte Ausgabe des Turniers statt. Für die Spieler geht es dabei um wichtige Punkte für die Saisonwertung und um die Qualifikation für das Saisonfinale.

 

Im vergangenen Jahr sicherte sich der Schwede Hugo Townsend den Titel. Mit Runden von 69, 69, 64 und 63 Schlägen setzte er sich mit zwei Schlägen Vorsprung vor dem Deutschen Anton Albers durch. Der späte Erfolg verhalf Townsend anschließend zum Aufstieg auf die DP World Tour. Albers würde es Townsend dieses Jahr nur allzu gerne nachmachen. Der Hamburger konnte in dieser Saison bereits sein erstes Turnier gewinnen und liegt als 21. der Gesamtwertung aussichtsreich im Rennen um die Tourkarten für die DP World Tour.

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Albers ist einer von mehreren deutschen Spielern, die diese Woche in Polen dabei sind. Die anderen sind Tiger Christensen, Marc Hammer, Dennis Fuchs, Nick Bachem, Hurly Long, Alexander Knappe, Jan Schneider, Christian Bräunig, Michael Hirmer und Philipp Katich. Letzterer hat vergangene Woche die First Stage der DP World Tour Q-School in England für sich entschieden und reist mit entsprechendem Rückenwind nach Polen. Von den deutschen Teilnehmern der Rosa Challenge Tour ist Albers jedoch aktuell der einzige, der sich für das Saisonfinale qualifizieren würde.

 

Der Rosa Golf Club ist zum dritten Mal Austragungsort des Turniers. Die 2005 eröffnete Anlage in der Stadt Tschenstochau wurde vom Architekten Hans-Georg Erhardt entworfen. Der Parkland-Kurs wurde nach anspruchsvollen USGA-Standards gebaut. Während der Bauphase wurden dafür mehr als eine Million Kubikmeter Erde bewegt.

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Der Par-70-Kurs ist von zahlreichen Wasserhindernissen geprägt. Mehrere miteinander verbundene Seen sorgen insbesondere bei den Annäherungen für zusätzliche Herausforderungen. Auf den hinteren neun Löchern warten mit dem 14. und dem 17. Loch zwei anspruchsvolle Par 3s, die beide von Wasser verteidigt werden. Das 14. Loch ist 192 Meter lang, das 17. Loch 172 Meter.

 

Das Turnier ist die 22. Station der „Road to Mallorca 2026”. Mit dem Saisonende vor Augen kämpfen die Spieler um jeden Punkt, um sich in der Rangliste nach vorne zu arbeiten und ihre Chancen auf den Aufstieg zu verbessern. Für viele von ihnen geht es vor allem darum, sich einen Platz unter den besten 15 der Rangliste zu sichern. Nach der Veranstaltung in Polen stehen noch sechs Turniere aus. Ein gutes Ergebnis bei der Rosa Challenge Tour könnte dabei bereits entscheidend sein, um sich unter den Top 45 zu platzieren. Diese Position gilt aktuell als vorläufige Grenze für die Qualifikation zum Rolex Grand Final.

Weitere Turniere mit deutscher Beteiligung:

Legends Tour: NI Legends

Galgorm, Nordirland, 4. bis 6. September

 

Thomas Gögele

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