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Im Fokus: Charlie Woods, die Poulters und Thriston Lawrence
Im Fokus: Charlie Woods, die Poulters und Thriston Lawrence | © Getty/TaylorMade

Hattrick für Lawrence, Poulter in Feierlaune und Deal für Woods

Eine fehlerfreie 62 am Sonntag, ein weiteres Birdie auf dem vierten Extraloch und der dritte Titel beim European Masters. Thriston Lawrence bleibt in den Schweizer Bergen so gut wie unschlagbar und krönt sich erneut zum Sieger des Traditionsturniers in Crans-Montana. Der Lohn: 548.226 Euro Preisgeld und ein Siegerbild mit Topmodel Cindy Crawford.

 

Dabei sah lange alles nach einem Sieg des Engländers Paul Casey aus: Auf der regulären 18 bewahrte ihn zunächst ein glücklicher Abpraller vom Stein vor dem Wasserhindernis, ehe sein Putt zum Turniersieg auslippte. Im Stechen hatte Casey gleich drei weitere Putts zum Sieg – und vergab sie alle. Lawrence nutzte schließlich seine Chance. Damit zieht der Südafrikaner mit Golflegende Seve Ballesteros gleich. „Ich habe heute einfach so hart gekämpft. Es ist ehrlich gesagt das beste Gefühl der Welt“, erklärte Lawrence mit heiserer Stimme und sichtlich erschöpft. Bester Deutscher wurde Jeremy Paul mit acht Schlägen unter Par auf dem geteilten 37. Platz.

Highlight-Clip: Lawrence zum Dritten

Rafa Cabrera-Bello mischte beim Turnier in den Walliser Alpen zunächst vorne mit. Was durchaus erstaunlich war. Denn der Spanier war ohne seine eigenen Schläger in Crans-Montana angekommen. Notgedrungen setzte er auf einen Mix aus Schlägern eines Clubmitglieds und einem Eisensatz, der einst für Adam Scott angefertigt worden war – und spielte damit Runden von 66 und 65. Vor der dritten Runde erreichte dann sein eigenes Golfbag das Hochplateau. Und der viermalige Sieger auf der DP World Tour stand vor einem Dilemma: Sollte er seine Schläger nutzen oder weiterhin auf die gut funktionierende Notlösung setzen? Er entschied sich für sein eigenes Werkzeug, spielte am Wochenende 69 und 72 und fiel noch auf den geteilten 23. Rang zurück.

 

Poulter, der Postman, der liefert. Ian Poulter war jahrelang Europas Leistungsträger beim Ryder Cup. Am Wochenende war der extrovertierte Engländer wieder einmal in Feierlaune. Der Auslöser: Das Team von Großbritannien und Irland hatte soeben mit einem erstklassigen Comeback den Walker Cup gegen die USA gewonnen. Dabei überzeugte Poulters Sohn Luke unter anderem mit einem Einzelsieg am Sonntag. Poulter senior, der das Geschehen in Lahinch mitverfolgte, war derart begeistert, dass er bei der anschließenden Feier in einem Pub die Rechnung übernahm.
 

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Woods-Deal

Während Luke Poulter mit 22 Jahren beim Walker Cup glänzt und John Daly II aktuell seine ersten Gehversuche als Profi unternimmt, hat ein anderer prominenter Sohn und vielversprechender Golfer noch etwas Zeit. Charlie Woods wird ab 2027 für die Florida State University College-Golf spielen. Zuvor konnte der 17-Jährige seinen ersten großen Ausrüstervertrag unterschreiben. Der US-Amerikaner ist ab sofort offizielles Mitglied des Teams von TaylorMade.

 

Auch Hurly Long hat sein Spiel einst als College-Golfer der Texas Tech University entwickelt. Aktuell ist der 31-Jährige auf der HotelPlanner Tour unterwegs. Und das mit beachtlichem Erfolg: Nach einem verpatzten Saisonstart mit zehn verpassten Cuts in den ersten elf Turnieren ging es zuletzt mit der Form steil bergauf. Der jüngste Beweis: Platz vier bei der Rosa Challenge Tour in Polen. Damit bringt sich der Heidelberger in eine interessante Position im Rennen um die Kategorien für die DP World Tour.

Deutsche Q-School-Erfolge

Das Ziel DP World Tour verfolgen auch die zahlreichen Teilnehmer der Q-School. Bei der First Stage im belgischen Hulencourt hatten gleich mehrere deutsche Asse Grund zur Freude: Maximilian Herrmann belegte nach vier konstanten Runden und einem Gesamtergebnis von -10 den dritten Rang. Ebenfalls das Ticket für die Second Stage Ende Oktober sicherten sich Jonas Baumgartner (-9), Nils Dobrunz (-5) und Laurenz Schiergen (-4). Bereits zuvor hatten Philipp Katich und Wolfgang Glawe bei anderen First-Stage-Turnieren die nächste Runde erreicht. Das nächste Qualifikationsturnier steigt vom 8. bis 11. September im G&CC Seddiner See.

 

Dass Steven Alker zu den besten Senioren der Golfwelt gehört, bewies er zuletzt mit zwei Siegen in Folge auf der PGA Tour Champions. Bei seinem Gastspiel auf der Legends Tour in Nordirland kam nun ein weiterer Titel hinzu. Der Neuseeländer siegte bei der NI Legends in Galgorm nach drei 67er-Runden. Thomas Gögele kam vier Schläge hinter dem Stargast als geteilter Fünfter ins Ziel.

 

Am Freitagmorgen wird es ernst – und spektakulär. Die besten Golferinnen Europas treffen beim Solheim Cup auf die US-Auswahl. Die 24 Spielerinnen, die in den Niederlanden aufeinandertreffen, stehen fest. Aber wer ist der Favorit? Einen Überblick über die Teams, den Platz und alles Weitere finden Sie hier.

So geht es bei MagentaSport weiter

Ab Donnerstag steht mit den Amgen Irish Open bereits das nächste Turnier der DP World Tour an – live ab 14.00 Uhr bei MagentaSport.

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