Phil Mickelson von A bis Z
A wie Anfänge
16. Juni 1970. Mickelson wird in San Diego, Kalifornien geboren. Mit 18 Monaten hält er zum ersten Mal einen Golfschläger in den Händen, 1992 wird er Profi.
B wie Bones
Jahrelang war Jim „Bones“ Mackay der Mann an Mickelsons Bag. Seit 2017 ist es sein jüngerer Bruder Tim, der bereits für Jon Rahm gearbeitet hat.
C wie Coach
Andrew Getson, ein Australier, mit dem Mickelson inzwischen seit Ende 2015 zusammenarbeitet.
D wie Dollar
Davon hat Mickelson eine Menge verdient – allein auf der PGA Tour knapp 97 Millionen Dollar. Mehr offizielles Preisgeld kassierten dort nur Scottie Scheffler, Tiger Woods und Rory McIlroy. Hinzu kommen seine Einnahmen bei LIV Golf und der lukrative Vertrag, mit dem der Amerikaner 2022 zur neuen Tour wechselte. Medienberichten zufolge soll dieser ein Volumen von rund 200 Millionen Dollar gehabt haben. Forbes berichtete seinerzeit, dass Mickelson etwa die Hälfte davon im Voraus erhalten habe. Die genaue Vertragssumme wurde allerdings nie offiziell bestätigt.
E wie Erfolge
Die Liste ist lang – sie beinhaltet unter anderem 53 Turniersiege, darunter seine sechs Major-Triumphe.
F wie Familie
Mickelson und seine Frau Amy haben drei Kinder: Amanda, Sophia und Evan.
G wie Green Jacket
Dreimal gewann Mickelson das Masters in Augusta – damit gehört er zum elitären Kreis von 19 Profis, die das erste Major des Jahres mehr als einmal gewinnen konnten.
H wie Hall of Fame
Seit 2012 ist Mickelson Mitglied in der World Golf Hall of Fame.
I wie Interessen
Wie so viele Amerikaner liebt Mickelson American Football. Sein Herz schlägt für die Los Angeles Chargers.
Erster PGA-Sieg 1991
J wie Jet
Mickelson hat einen Pilotenschein und besaß lange Zeit einen Luxus-Jet, der einst rund 40 Millionen Dollar gekostet haben soll und mit zwei Badezimmern und vergoldeten Waschbecken ausgestattet war.
K wie Kiawah Island
Ort seines letzten großen Triumphs – dem Sieg bei der PGA Championship 2021.
L wie Leftie
Mickelsons Spitzname, weil er linkshändig golft – obwohl er eigentlich Rechtshänder ist. Der Grund: Als Kind spiegelte er den Schwung seines Vaters. Da der Rechtshänder war, golfte der kleine Phil wie ein Linkshänder.
M wie Masters
2004 triumphierte Mickelson beim Masters in Augusta – sein erster Majorsieg. Es folgten weitere Triumphe 2006 und 2010.
N wie Northern Telecom Open
Der erste Sieg auf der PGA Tour im Jahr 1991 – ein Jahr bevor er offiziell Profi wurde.
O wie Open Championship
Ein Sieg – 2013. Zudem zweimal Zweiter (2011, 2016)
P wie Presidents Cup
Zwischen 1994 und 2018 trat Mickelson in jedem Presidents Cup für die USA an.
270 Wochen lang die Nummer zwei der Welt
Q wie Qualitäten
Zu seinen größten Stärken zählen das kurze Spiel und das Putten.
R wie Ryder Cup
Mickelson ist Rekordspieler – zwölfmal war er Teil des amerikanischen Teams und spielte insgesamt 47 Partien. Bilanz: 18 Siege, 22 Niederlagen, 7 Unentschieden.
S wie Scottish Open
Die gewann Mickelson im Jahr 2013, eine Woche bevor er auch bei der Open Championship triumphierte. Er war der erste Spieler, dem dieses Double glückte.
T wie Touren
Lange Jahre war Mickelson Teil der PGA Tour – bis er 2022 zu LIV Golf wechselte.
U wie Universität
Mickelson besuchte die Arizona State University und war dort viermaliger All-American-Champion.
V wie Verlierer
Das war Mickelson in Sachen Image nach seinem Wechsel zu LIV Golf. Der Amerikaner übte zwischenzeitlich harsche Kritik an der PGA und erntete dafür sowohl von Fans als auch von Sponsoren Unverständnis. Später entschuldigte er sich zwar, seinem Ansehen jedoch schadeten die Querelen.
W wie Weltrangliste
Mehr als 27 Jahre wurde der Amerikaner ohne Unterbrechung unter den besten 100 Profis der Welt geführt – 1.425 Wochen, die im Jahr 1993 begannen und im März 2021 endeten. 270 Wochen lang war er die Nummer zwei – immer hinter Tiger Woods. An der Spitze stand er jedoch nie.
X wie Xander Schauffele
Beide Amerikaner verbrachten während der Tour-Pause in der Corona-Pandemie viel Zeit zusammen – auch auf dem Golfplatz. Schauffele soll Mickelson an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Runden von 64, 63 und 62 Schlägen besiegt haben.
Y wie Yards
Einen 450-Yards-Drive, umgerechnet etwas mehr als 400 Meter, feuerte Mickelson 2012 bei der WGC-Cadilliac Championship vom Tee. Der Ball landete auf einem Weg deutlich neben der Bahn. Das YouTube-Video dazu von der PGA wurde mehr als eine Million Mal angeschaut.
Z wie Zweiter
Elfmal belegte Mickelson bei Major-Turnieren den zweiten Platz – einmal beim Masters, sechsmal bei der US Open, zweimal bei der Open Championship und ebenfalls zweimal bei der PGA Championship.








