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Ab sofort im Team TaylorMade: Charlie Woods. | © TaylorMade

Charlie Woods unterschreibt ersten großen Ausrüsterdeal

Charlie Woods hat seinen ersten großen Ausrüstervertrag unterschrieben. Der 17-jährige US-Amerikaner ist ab sofort offizielles Mitglied des Teams von TaylorMade. Der Golfkonzern verkündete die Partnerschaft am Freitag und hieß Woods mit den Worten „Just getting started. Willkommen im Team, Charlie Woods.“

 

Für TaylorMade ist die Verpflichtung des prominenten Nachwuchsspielers jedoch mehr als nur ein weiterer NIL-Deal. Woods ist der Sohn von Tiger Woods, der seit 2017 zum TaylorMade-Team gehört. Damit wird aus der langjährigen Verbindung zwischen dem Unternehmen und der Familie Woods nun auch offiziell eine Partnerschaft.

Eine logische Verbindung

Dieser Schritt kommt allerdings nicht ganz überraschend. Charlie Woods spielt bereits seit Jahren mit Equipment von TaylorMade und hat sich bei seinen Auftritten im Juniorengolf zunehmend als eigenständiger Name etabliert. 2025 gewann er das Team TaylorMade Invitational auf dem Black Course des Streamsong Resorts, seinen bis dahin größten AJGA-Erfolg. Dabei setzte er sich gegen ein hochkarätiges Teilnehmerfeld durch, zu dem auch der damals topplatzierte Junior Miles Russell gehörte.

 

Auch sportlich hat Woods inzwischen einiges vorzuweisen. Er qualifizierte sich mehrfach für die US Junior Amateur und verhalf der Benjamin School 2023 und 2025 zu den Titeln bei den Florida High School State Championships. Im kommenden Jahr steht der nächste große Schritt an. Woods hat sich für die Florida State University entschieden und wird ab 2027 College Golf spielen.

 

Bei Florida State wird er unter anderem auf seinen Freund und Top-Junior Miles Russell treffen. Damit hat TaylorMade gleich zwei der bekanntesten Nachwuchsspieler im US-Golf unter Vertrag. Zum bestehenden Team gehören außerdem Stars wie Scottie Scheffler, Rory McIlroy und Nelly Korda.

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Was ist der Woods-Deal wert?

Wie viel TaylorMade für die Zusammenarbeit mit Woods bezahlt, ist nicht bekannt. Vertragslaufzeit, garantierte Vergütung und konkrete Verpflichtungen wurden nicht veröffentlicht. In einigen Berichten ist allerdings von einer NIL-Bewertung von rund drei Millionen Dollar die Rede.

 

Diese Zahl sollte jedoch nicht mit dem Wert des Vertrags verwechselt werden. Die drei Millionen Dollar sind eine Schätzung des möglichen jährlichen Marktwerts von Woods' Namen, Reichweite und sportlichem Profil und stellen somit nicht die Summe dar, die TaylorMade an den 17-Jährigen überweist.

 

Dass Woods bereits vor seinem College-Debüt einen beträchtlichen kommerziellen Wert besitzt, ist dennoch wenig überraschend. Sein Name garantiert Aufmerksamkeit und seine Reichweite wächst mit jedem sportlichen Erfolg. Zu seinen weiteren Verbindungen gehört die von seinem Vater Tiger Woods ins Leben gerufene Marke Sun Day Red.

So sieht Charlie Woods' TaylorMade-Bag aus

Auch beim Equipment setzt man konsequent auf die Partnerschaft. Im Zuge der Vertragsbekanntgabe veröffentlichte TaylorMade erstmals die aktuelle Zusammensetzung von Woods' Bag. Der Driver ist ein Qi4D mit 10,5 Grad und mit einem Graphite Design Tour AD DI 6 X verbaut. Hinzu kommen ein Qi4D Holz 3 mit 15 Grad und ein Qi4D Holz 7 mit 21 Grad.

 

Bei den Eisen kombiniert Woods zwei unterschiedliche Modelle. Die P7CB kommen als Eisen 3 und 4 zum Einsatz, von Eisen 5 bis Pitching Wedge spielt er die P7TW – ein Modell, an dessen Entwicklung sein Vater Tiger beteiligt war. Beide Eisenserien sind mit Dynamic-Gold-Tour-Issue-X100-Schäften ausgestattet. Im kurzen Spiel setzt Woods auf MG5-Wedges. Die aktuelle TaylorMade-Angabe nennt 56 und 60 Grad, jeweils mit Dynamic-Gold-S400-Schäften. Als Ball kommt der TP5x zum Einsatz.

 

Eine kleine Besonderheit gibt es beim Putter: Während Woods in der Vergangenheit unter anderem einen L.A.B. Golf DF3 und einen TaylorMade Spider Tour X im Bag hatte, spielt er aktuell einen Scotty Cameron 009 Prototype. Der Putter ist damit das auffälligste Fremdfabrikat in seinem ansonsten stark von TaylorMade geprägten Bag.

Nächster Schritt Florida State

Der Deal mit TaylorMade kommt zu einem interessanten Zeitpunkt. Woods befindet sich gerade in seinem letzten Jahr an der Benjamin School und bereitet sich auf den Wechsel zum College-Golf vor. Gleichzeitig sammelt er bei den größten Juniorenturnieren der USA weiter Erfahrung. Bei der aktuell laufenden Junior Players Championship im TPC Sawgrass sorgte er bereits für Aufmerksamkeit. In der ersten Runde spielte er eine 71 und lag damit zeitweise in der Spitzengruppe.

 

Der Name Woods öffnet ihm zweifellos viele Türen. Mit dem Vertrag mit TaylorMade zeigt sich nun aber auch, dass der 17-Jährige zunehmend als eigene Marke wahrgenommen wird.

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