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Sieger in Atlanta: Tommy Fleetwood
Sieger in Atlanta: Tommy Fleetwood | © Jeff Robinson/Icon Sportswire via Getty Images

Endlich Sieger

Tommy Fleetwood hat es geschafft. Der Engländer sicherte sich bei der Tour Championship in East Lake seinen ersten PGA-Tour-Sieg – und krönte sich gleichzeitig zum FedExCup-Champion. Mit einer finalen 68 (-2) und einem Gesamtscore von 18 unter Par ließ er Patrick Cantlay und Russell Henley um drei Schläge hinter sich. Der Titel ist nicht nur sportlich bedeutend, sondern auch emotional: Fleetwood, lange als bester Spieler ohne PGA-Tour-Sieg bekannt, ist nun ein Champion.

 

Der 34-Jährige aus Southport war schon oft nah dran. In seiner Karriere sammelte er acht internationale Siege, sechs zweite Plätze auf der PGA Tour. Immer wieder war er in Führung gelegen, nur um am Ende den Sieg knapp zu verpassen. Doch in Atlanta behielt er diesmal die Nerven. Früh im Finale profitierte er von einem schwachen Start Cantlays, zeigte selbst Stabilität – auch nach einigen Schlagverlusten – und brachte die Führung mit einer Mischung aus Konstanz, Routine und mentaler Stärke ins Ziel.

 

„Ich hatte das Gefühl, ich sei schon lange ein PGA-Tour-Sieger – nur eben nicht offiziell“, sagte Fleetwood nach der Runde. „Jetzt fühlt es sich einfach großartig an.“ Besonders emotional wurde es nach dem letzten Putt auf der 18, als Fleetwood die Arme hob, sich verneigte und seinem langjährigen Caddie Ian Finnis in die Arme fiel. Die Erleichterung war greifbar. „Es wurde einfach Zeit“, kommentierte Fleetwood.
 

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Mehr als ein Turniersieg

Der Sieg ist mehr als nur ein Turniersieg. Fleetwood gewann mit dem Finale auch den FedExCup und damit zehn Millionen Dollar Preisgeld – dank einer Regeländerung, die auf das umstrittene Startschlag-System verzichtete. Somit standen alle 30 Teilnehmer des Tour Championship am Donnerstag bei null – und der Beste nach vier Runden war auch der Gesamtsieger. Fleetwood nutzte seine Topform der vergangenen Wochen, schloss zum sechsten Mal seit Mai unter den besten Vier ab und spielte sich am entscheidenden Wochenende in eine Art mentalen Tunnel: „Ich habe mich bewusst abgeschottet – keine Gedanken an mögliche Szenarien, nur Fokus auf den nächsten Schlag.“

 

Der Erfolg ist auch ein Sieg über Selbstzweifel. Noch im Juni hatte er bei der Travelers einen Vorsprung auf den letzten Metern nicht ins Ziel gebracht, bei der FedEx St. Jude Championship den möglichen Sieg auf den abschließenden Löchern aus der Hand gegeben. Doch Fleetwood kam immer wieder zurück, zeigte sich in Interviews stets optimistisch. Sein Motto: Positiv bleiben, aus Niederlagen lernen. Und: „Man muss sein eigener bester Freund sein.“

 

Am Ende war es eine Geschichte über den Willen, nie aufzugeben. Tommy Fleetwood ist jetzt nicht mehr nur einer der beliebtesten Spieler auf der Tour – er ist ein Sieger. Und um zehn Millionen Dollar reicher. 

 

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