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Top-Ergebnis im The Belfry für Marcel Siem
Top-Ergebnis im The Belfry für Marcel Siem | © Ross Kinnaird/Getty Images

Noren siegt, Højgaard darf nach New York und Siem findet zurück zur Form

Marcel Siem hatte am Samstag beim British Masters den Kontakt zur Spitze verloren. Nach zwei starken Runden zum Auftakt kam der 45-Jährige in der Finalgruppe an der Seite von Matt Fitzpatrick nicht über eine 75 hinaus. Doch Siem, der sein erstes Turnier nach mehrwöchiger Pause absolvierte, tat am Sonntag das, was er in seiner langen Laufbahn schon unzählige Male getan hat: Er stand wieder auf und fand eine Antwort auf den Rückschlag.

 

In Zahlen: sieben Birdies, vier Bogeys, der Rest in Par – eine 69 (-3) unter dem Strich. Die Folge: Siem verbesserte sich im Tableau und schloss das Turnier auf dem ehemaligen Ryder-Cup-Platz von The Belfry auf Rang acht ab. Es war die dritte Top-Ten-Platzierung dieser Saison – nach Platz neun bei der Joburg Open sowie Rang fünf beim Tour-Stopp in Salzburg. Im Race to Dubai geht es für den sechsmaligen Tour-Sieger damit auf Position 67 nach oben.

 

Den mit 513.490 Euro dotierten Sieg sicherte sich am Ende Alex Noren. Mit einer Schlussrunde von 67 Schlägen (-5) und insgesamt 16 unter Par holte sich der Schwede seinen ersten DP-World-Tour-Erfolg seit sieben Jahren – sein insgesamt elfter Titel. Auf der Schlussbahn wurde es dabei noch einmal spannend: Nach drei Birdies in Serie streute Noren auf der 18 ein Bogey ein, konnte sich den knappen Vorsprung gegenüber dem stark aufspielenden Neuseeländer Kazuma Kobori (65) und Nicolai Højgaard dennoch sichern. Noren kommentierte seinen emotionalen Sieg trocken, aber zufrieden: „Ein kleiner Wackler am Schluss, aber ich bin sehr stolz – sieben Jahre auf einen Sieg zu warten, ist lang. Jetzt fühlt es sich umso besser an.“

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Højgaard sichert sich Platz im europäischen Ryder-Cup-Team

Für Rasmus Højgaard reichte ein geteilter 13. Platz (71 am Finaltag, gesamt -8), um sich den sechsten und letzten automatischen Qualifikationsplatz für das europäische Ryder-Cup-Team zu sichern. Zwar geriet der Däne mit Bogeys auf den Löchern 10 und 12 zwischenzeitlich ins Wanken, rettete sich aber mit einem Birdie auf der 15 zurück auf Kurs. „Ich war heute auf dem Platz unglaublich angespannt“, gestand Højgaard nach der Runde. „Ich wusste, wie viel jeder Schlag bedeutet. Es war ein ständiger mentaler Kampf.“

 

Zu den weiteren Protagonisten zählten Keita Nakajima (4. Platz bei -13), der Brite Andy Sullivan (5. Platz bei -12) sowie Matt Fitzpatrick, der als Führender in die Schlussrunde gegangen war, jedoch mit fünf Bogeys nur auf eine 74 kam und sich Platz sechs mit Landsmann Marco Penge teilen musste.

 

Eine weitere 71 notierte am Sonntag Marcel Schneider, der damit auf den geteilten 19. Rang des prominent besetzten Feldes kletterte. Für Schneider ist es eine weitere starke Leistung in seiner bislang besten Saison auf der DP World Tour. Im Race to Dubai belegt der Schwabe derzeit den 39. Rang. Auch Max Kieffer (T50) hatte aus deutscher Sicht den Cut geschafft.

 

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