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Keegan Bradley, Nelly Korda und Charlie Woods
Keegan Bradley, Nelly Korda und Charlie Woods | © golfsupport.nl

Bradleys Doppelrolle, Sechs-Stunden-Runden und Woods-Erfolg

Die Doppelrolle rückt näher: Ryder-Cup-Kapitän Keegan Bradley siegt bei der Travelers Championship –  trotz Rückstands vor dem 72. Loch. Durch den emotionalen Triumph verbessert sich der Routinier auf den siebten Rang der Weltrangliste. Fest steht: Stand jetzt wäre es für Captain Bradley fahrlässig, auf seine eigene spielerische Qualität im Team zu verzichten.

 

Während Bradley ausgelassen jubelte, war die Enttäuschung bei Tommy Fleetwood groß: Der Engländer konnte einem nur noch leidtun. Er stand so kurz vor dem großen Triumph: zwei Schläge Vorsprung nach der 15, ein Schlag Vorsprung auf der 18 und Abschlag Mitte der Bahn. Dann: eine wacklige Annäherung, ein verpasstes Up-and-Down – und maximale Tristesse. „Schlimmer hätte das Turnier nicht enden können“, kommentierte er – und wartet weiter auf seinen ersten Sieg auf der PGA Tour.

 

Wyndham Clark landete auf Position 17. Der Amerikaner war zu Beginn der Woche zunächst kleinlaut, denn der US-Open-Sieger von 2023 hatte in der altehrwürdigen Umkleide im Oakmont Country Club, dem Schauplatz der US Open, nach einem Wutanfall Spuren hinterlassen. „Ich habe einen Fehler gemacht, den ich sehr bereue“, kommentierte er.

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Platzkritik nach Sechs-Stunden-Runden

Es ist die Zeit der schwierigen Plätze. Bei der Womens PGA Championship – Minjee Lee triumphierte – stand der Platz des PGA Frisco in Texas im Fokus. Es war stürmisch, enorm heiß, und so trocknete der Kurs aus – was die Spielerinnen vor große Probleme stellte. Am Samstag gab es nur zwei Runden unter 70 Schlägen – und mehr als ein Dutzend über 80. Das Setup stand in der Kritik, weil teilweise gute Schläge nicht mehr belohnt wurden. 

 

„Wir hatten eine so gute Serie bei diesem Turnier auf sehr guten Golfplätzen, und dann kommen wir hierher“, ärgerte sich Stacy Lewis. Auch die Rundenzeiten waren dadurch enorm lang. „Wir haben heute mehr als sechs Stunden gespielt. Das ist lächerlich“, erklärte Nelly Korda.

Rekordrunden und Frustloch

Ein anderes Bild gab es auf der Korn Ferry Tour. Beim Stopp der Zubringer-Tour in Kansas siegte Myles Creighton. Den Grundstein für seinen Erfolg legte der Kanadier durch eine 59er-Runde am Samstag – inklusive Chip-in zum Birdie auf der 18. Am Donnerstag hatte bereits der Belgier Adrien Dumont de Chassart beim Turnier im Crestview Country Club eine 59 ins Clubhaus gebracht.

 

Weniger Spaß hatte Tano Goya während seiner Woche. Loch sieben im Crestview Country Club entwickelte sich für den Argentinier zum Albtraum: Gleich fünf Abschläge versenkte er im Wasser und notierte am Ende eine 12 auf dem Par 4. Nach einem ohnehin wackligen Start war das Turnier für ihn damit praktisch gelaufen. Goya rettete sich zwar mit sieben Pars in Serie, gab aber später entnervt auf.
 

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Charlie Woods auf Erfolgskurs

Vor zwei Monaten musste Casandra Alexander einen herben Rückschlag verkraften: Sie riss sich das Kreuzband. Dass ihr bislang größter sportlicher Moment so schnell nach der ernüchternden Diagnose kommen würde, hätte die Südafrikanerin wohl selbst nicht für möglich gehalten. Bei der Czech Ladies Open (LET) siegte sie souverän mit insgesamt -17 – obwohl sie nach Runde eins von drei noch über Par gelegen hatte.

 

Während sich sein Vater weiterhin von seinem Achillessehnenriss erholt, bleibt Charlie Woods in diesem Sommer weiter auf Erfolgskurs: Nach seinem Sieg beim AJGA Team TaylorMade Invitational hat sich der 16-jährige Sohn von Tiger Woods nun für die US Junior Amateur Championship qualifiziert. Mit einer 71 (-1) auf dem Eagle Trace GC in Coral Springs erspielte sich Woods einen Platz im Dreier-Stechen um das letzte Ticket – und setzte sich dort durch.

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