Anklage gegen Woods – Rückhalt aus Augusta
Schlagzeilen über Tiger Woods gibt es dieser Tage viele. Allerdings nicht mehr zu einem möglichen sportlichen Comeback, sondern vor allem aufgrund seines Autounfalls am 27. März und dessen Folgen. In Florida verunglückte der 50-Jährige vor knapp zwei Wochen mit seinem Wagen, kam von der Straße ab und kollidierte mit einem anderen Fahrzeug. Verletzt wurde niemand, doch der Vorfall bleibt nicht ohne Konsequenzen.
Anklage gegen Woods
Wie das US-Portal TMZ berichtet, wurde inzwischen Anklage gegen Woods erhoben. Demnach steht der Vorwurf im Raum, unter Einfluss von Substanzen ein Fahrzeug geführt sowie einen Atem- oder Urintest verweigert zu haben. Es handelt sich dabei um eine Anklage – eine abschließende juristische Bewertung steht noch aus. Laut den Berichten soll Woods am Unfallort einen lethargischen Eindruck gemacht haben. Die Polizei habe von „schweren Anzeichen einer Beeinträchtigung“ gesprochen, zudem seien angeblich zwei Pillen und ein schweres Schmerzmittel bei ihm gefunden worden. Woods selbst reagierte kurz darauf mit einem Statement, in dem er ankündigte, sich vorerst zurückzuziehen, um sich auf seine Gesundheit zu konzentrieren und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Unterstützung vom Masters-Boss
Auch in Augusta, wo an diesem Donnerstag das erste Major-Turnier des Jahres 2026 beginnt, wird viel über Woods diskutiert. Augusta-National-Chairman Fred Ridley äußerte sich am Rande des Eventstarts zur Situation des fünfmaligen Masters-Siegers und fand unterstützende Worte. Ridley hob zunächst Woods’ Engagement für ein neues Projekt in Augusta hervor: den Kurzplatz „The Loop“, der im Zuge der Renovierung der städtischen Anlage „The Patch“ entstanden ist. Entwickelt wurde die Anlage von Woods und seinem Designteam. Das Ziel: Golf soll in der Region zugänglicher werden.
Neue Woods-Projekte in Augusta
Zur aktuellen Situation von Woods sagt Ridley: „Wir unterstützen Tigers Entscheidung, sich auf seine Gesundheit und sein Wohlbefinden zu konzentrieren, voll und ganz. Unser Engagement für ihn und seine Stiftung bleibt unverändert. Wir wünschen ihm nur das Beste.“ Eigentlich war vorgesehen, dass Woods selbst zur Eröffnung des Projekts anreist. Klar scheint: Woods soll auch langfristig in Augusta mitwirken. Mit dem geplanten TGR Learning Lab soll in den kommenden Jahren eine Bildungsstätte entstehen, die jungen Menschen Zugang zu Ausbildungen und beruflichen Perspektiven bietet. Während Woods also persönlich vor großen Herausforderungen steht und seine sportliche Zukunft ungewisser denn je scheint, wirkt sein Engagement über den Golfplatz hinaus weiter.








