Woods nach Autounfall in Florida festgenommen
Tiger Woods macht mal wieder Schlagzeilen, da er erneut einen schweren Autounfall verursacht hat. Sein Fahrzeug habe sich nach Angaben von US-Medien und -Behörden am Freitagnachmittag gegen 14 Uhr Ortszeit (19 Uhr deutscher Zeit) nahe seines Wohnsitzes in Jupiter (Florida) überschlagen. Wie die örtliche Polizei in einer Pressekonferenz erklärt, sei Woods bei einem Überholmanöver mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen, wobei sein SUV einen Anhänger touchierte und auf die Fahrerseite kippte. Woods habe noch unverletzt aus seinem Auto klettern können. Da er nach Angaben des örtlichen Sheriffs unter Medikamenten stand, wurde er noch vor Ort festgenommen.
Woods war bereits im Februar 2021 in Los Angeles mit dem Auto von der Straße abgekommen, hatte sich mehrfach überschlagen und dabei komplizierte Brüche am Bein erlitten. Er lag damals drei Wochen lang im Krankenhaus. Für den mehrfachen Major-Champion ein bitteres Déjà-Vu, zumal er in den vergangenen Tagen und Wochen hart an seinem Tour-Comeback gearbeitet hatte.
Der 50-Jährige hatte nach langer Verletzungspause erst am vergangenen Dienstag in der neuen Indoor-Liga TGL für Aufsehen gesorgt, als er dort überraschend einige Schläge machte. Seinen letzten größeren Auftritt hatte Woods bei der Open Championship 2024. Nach einem Achillessehnenriss im Frühjahr 2025 fiel er für die gesamte Saison aus und ließ sich im vergangenen Herbst ein weiteres Mal am Rücken operieren. Nun erneut ein schwerer Autounfall, bei dem er diesmal unverletzt davonkam, allerdings vorerst wegen “Beeinträchtigungen” inhaftiert werden musste.








