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Nachrichten der DGL

Auf dieser Seite findest Du alle News zur Deutschen Golf Liga presented by All4Golf seit dem Final Four 2023. 

Gewinner in der Hallertau: Die Mädchen vom GC St. Leon-Rot
Gewinner in der Hallertau: Die Mädchen vom GC St. Leon-Rot | © Langer Sport Marketing

St. Leon-Rot glänzt in Bayern

Der Auftrag war klar am Finaltag der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der AK 18 im GC Holledau. Nach den Vierern am Samstag gingen die jungen Damen in der Einzelwertung auf die Runde. Von den insgesamt sechs Ergebnissen (zwei Vierer, vier Einzel) der jeweils vier Teammitglieder zählen die besten fünf für das Gesamtergebnis. Fest stand: Nach den beiden Vierern am Samstag konnte noch viel passieren – im guten wie im weniger guten Sinne.

 

Weniger klar war am Morgen im Hopfenland Hallertau die Sicht. So verschob sich der Start in die Runden auf dem malerisch gelegenen Platz um eine gute Stunde. Nach der verspäteten Wiederaufnahme drehte vor allem ein Team auf: der GC St. Leon-Rot. Am Ende einer spielerischen Top-Leistung ging am Sonntag kein Ergebnis über Par in die Wertung ein. 

 

Nationalspielerin Sofia Maier-Borst, die im August mit den Damen bereits das Final Four der Deutschen Golf Liga presented by All4Golf im GC München-Riedhof gewinnen konnte, kam – wie Teamkollegin Jin Yoo Bae – auf dem hügeligen Platz bestechend gut zurecht. 70 Schläge (-2) standen am Ende auf beiden Scorekarten, die insgesamt nur drei Bogeys beinhalteten. Mit einer abwechslungsreichen Par-Runde ergänzte Emilia Schneider eine eindrucksvolle Gesamtleistung.

München und Berlin-Wannsee komplettieren das Podium

Spannung kam durch die St. Leon-Roter Glanzleistung nicht mehr wirklich auf. Mit +1 für das Turnier hatten die Kurpfälzerinnen am Ende neun Schläge Vorsprung auf den Münchener GC (+10), der vor den Einzeln noch knapp in Führung lag. Das Podium komplettierte der G&LC Berlin-Wannsee (+16), der als Titelverteidiger angereist war.

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Ein möglicher Grund für die eindrucksvolle Vorstellung seiner Mädchen könnte die Platzkenntnis von Team-Kapitän und Coach Sebastian Buhl gewesen sein. Der Bayer stammt gebürtig aus der Region und ist von früher bestens mit den Anforderungen der 18 Bahnen vertraut. „Ich wusste, was da auf uns zukommt – mit vielen Schräg- und Bergablagen und den welligen Grüns – und wir haben uns auf die schwierigen Bedingungen gefreut. Wir mögen Herausforderungen und sind sehr positiv an die Sache herangegangen.“

 

Buhl blickte auf gleichermaßen spannende wie erfolgreiche Turniertage zurück. „Vierer stehen bei uns auf der Tagesordnung – sowohl im Training als auch in der DGL – und deshalb sind alle unsere Spielerinnen absolut erfahren in diesem Format. Mit dem Wappen von St. Leon-Rot auf der Brust sind wir natürlich wie immer mit einer gesunden Erwartungshaltung angereist und freuen uns sehr über diesen Titel.“

 

In der kommenden Woche wartet bereits die nächste Herausforderung auf die St. Leon-Roter Mädchen. Bei der European Ladies' Club Trophy im Green Resort Hrubá Borša in der Slowakei treffen sich Europas nationale Meisterteams. Neben dem GC St. Leon-Rot ist aus deutscher Sicht auch der Hamburger GC mit von der Partie.

 

Während Team Europa versucht, im Ryder Cup in New York die USA zu bezwingen, und Bernhard Langer bei den Senioren in Winston glänzt, werden parallel die DMMs der Mädchen und Jungen in den AK 14, 16 und 18 ausgetragen.

 

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