Pasta, Steak, Tiramisu
Kulinarisch steht Rory McIlroy auf Thunfisch-Carpaccio, Wagyu-Filet und Toffee-Pudding. Das Champions Dinner des Nordiren im Augusta National Golf Club wird auch in diesem Jahr ein Gaumenschmaus. Alle Masters-Champions sind eingeladen, wenn der Vorjahressieger feinste Speisen auftischen wird. Was würden eigentlich Spieler, Trainer oder Captains aus der Deutschen Golf Liga presented by All4Golf so alles aus der Küche rollen lassen?
Wir haben nachgefragt und herausgefunden, dass die italienische Küche wohl einen größeren Einfluss auf die DGL hat. Klar, Pasta darf nach der Morgenrunde am Mittagstisch nicht fehlen. Das Tiramisu stand ebenso etwas öfter auf dem Wunschzettel. Lukas Kütting, Captain aus dem Aachener GC, hat sich gar die Mühe gemacht, mit Hilfe von KI eine Speisekarte ganz im Masters-Style zu erstellen. Auf dieser stehen Trüffelravioli an Weißwein-Sahnesauce, Pizza di Bufala, Cannelloni Spinat oder eben – für alle, die es deftiger wollen – Currywurst mit Pommes. Mahlzeit.
Weitere Champions-Dinner-Vorschläge zum Masters Tournament 2026
Alexander Schmitt, Coach der Hubbelrather Männer, entscheidet sich für Carpaccio a Caprese, Spaghetti aglio e olio e Peperoncino sowie das bereits erwähnte Tiramisu.
Philipp Macionga, Nationalspieler aus dem GC Augsburg, ließe das als Champions Dinner servieren: Caesar Salad, T-Bone-Steak mit Kartoffelpüree und Schokosouffle mit Vanilleeis.
Michael Wolf, Co-Trainer GC Mannheim-Viernheim: Vitello Tonato, Tortellini alla Panna und Tiramisu plus Limoncello – in Anlehnung an Mannheims Clubwirt Claudio aus Bella Italia.
Hendrik Stoffel, Captain des GC Essen-Heidhausen, ist ebenso immer für gutes Essen zu begeistern. Sein Menü: Thunfisch-Tatar asiatisch mit Mango, Sesam, Limette und Sriracha-Sauce, Wagyu Flat Iron Steak oder Miso-glazed Lachsfilet vom Grill, dazu Chimichurri, Grillgemüse (grüner Spargel, karamellisierte Karotten, chinesischer Brokkoli) und dünn geschnittene Frites, gewürzt mit Salz und Nori und als Nachtisch Mango Sticky Rice.
Bei Nils-Levi Bock, Nationalspieler aus dem GC St. Leon-Rot, kommt das auf den Champions-Tisch: Bruschetta, Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat und Kaiserschmarrn, „um die deutsche Kultur ein bisschen einzubringen“.

Jan Pelz, Trainer der Frankfurter Frauen in der 1. Bundesliga Süd, serviert Grünkohl-Mango-Salat, ebenso Wiener Schnitzel sowie Kaiserschmarrn.
Das gibt’s als Champions Dinner bei Sebastian Buhl, Trainer der SLR-Damen, der tatsächlich in Augusta ist und Charly Back beim ANWA betreute, coachte und begleitete: Forellen-Tatar mit Brezn-Chip, Kalbsrücken mit Brezn-Knödel an dunkler Biersoße sowie Bayrisch Crème mit Zwetschgen-Röster. Klar, wo der Mann seine Wurzeln hat.
Florian Fritsch, Coach der Männer des Stuttgarter GC Solitude, würde das auftischen lassen: Italienische Antipasti oder Brezn mit Obatzter, Tagliatta di Manzo oder Southern BBQ sowie als Nachspeise Mousse au Chocolat oder Tiramisu.
Bei Alexander Linner, Coach der Frauen im Münchener GC, gäbe es: Lachstatar auf Avocado, Saiblingsfilet mit Salzkartoffeln und Gemüse sowie Crème brûlée.
Und dann ist da noch Hösels Meister-Coach Dawie Stander, der als Champions Dinner Spezialitäten aus seiner Heimat Südafrika auftischen würde: „Als Vorspeise gibt es einen Boerewors- und Biltong-Salat mit wenig Grün; der Fokus liegt auf der südafrikanischen Wurst (Boerewors) und dem luftgetrockneten, gewürzten Rindfleisch (Biltong). Als Hauptgericht wird Bobotie serviert, ein traditioneller südafrikanischer Auflauf aus gewürztem Hackfleisch, oft mit Rosinen, der mit einer Ei-Milch-Schicht überbacken wird. Zum Dessert gibt es Malva-Pudding, einen warmen, sehr saftigen südafrikanischen Kuchen mit karamell-artiger Süße, der meist mit einer süßen Soße sowie Vanillesoße oder Eis serviert wird.“
Wer jetzt keinen Appetit (aufs Masters) hat, ist selber Schuld.







