Back packt
Am Sonntag, 29. März, hebt die Maschine am Airport Tucson/Arizona um 7 Uhr Richtung Dallas ab. Flugnummer 1039 von American Airlines. An Bord wird dann Charlotte Back sein. Die 21-jährige Nationalspielerin hatte ein großartiges Jahr 2025, feierte mit St. Leon-Rot die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft und erhielt im Januar die Einladung nach Georgia, um das Augusta National Women's Amateur zu spielen. „Das bedeutet mir unglaublich viel. Das ist ein Traum, den ich seit vielen Jahren verfolge“, sagt Back.
Die Koffer muss sie erst noch packen und sehr genau darauf achten, was sie überhaupt mitnehmen und anziehen darf, denn da sind sie ziemlich restriktiv in Augusta. „Frauen dürfen nur Rock oder lange Hosen tragen. Keine kurzen. Und Logos dürfen auch nicht zu groß sein“, sagt sie. Es muss alles seine Ordnung haben im wohl bekanntesten Golf Club der USA. Nach der Landung in Dallas geht am Sonntag ihr zweiter Flug. American Airlines 5470 wird sie nach Augusta bringen, wo dann ein Abendessen ansteht, um fit zu sein für die anstehenden Trainingsrunden.
Dann werden auch ihre Eltern und Trainer Sebastian Buhl anreisen, um sie beim großen Highlight zu unterstützen. „Ich freue mich riesig darauf, denn ich war noch nie in Augusta. Klar möchte ich gut spielen, aber ich freue mich vor allem, diese tolle Erfahrung mit Familie und meinem Trainer zu teilen.“ Ihre To-do-Liste in Sachen Souvenir-Shopping ist lang. Zahlreiche Freunde haben sie bereits kontaktiert und Artikel in Auftrag gegeben.
Vom 1. bis 4. April wird das ANWA, das 2019 seine Premiere feierte, ausgetragen. Back ist die neunte Deutsche, die bei diesem Event abschlagen darf. Mit Lily Reitter ist 2026 eine weitere Deutsche am Start. Die ersten 36 Löcher werden im Champions Retreat Golf Club ausgetragen (mit Cut). Das gesamte Feld wird an Tag drei eine offizielle Übungsrunde auf Augusta National spielen, wo die Top 30 im finalen Durchgang am 4. April die Siegerin ermitteln.
Gerne wäre Charly Back noch ein paar Tage in Augusta geblieben, um das Masters zu sehen. „Aber ich muss leider schon am Sonntag zum nächsten Turnier nach Charlotte fliegen.“ Ihre Eltern würden ebenfalls gerne, stehen in Sachen Tickets fürs Masters aber noch auf der Warteliste. Und irgendwann hebt auch ihr Flieger ab in Richtung Deutschland, wo 2026 DGL ansteht. „Ich möchte auf jeden Fall im Final Four dabei sein“, sagt Charly Back. Vielleicht dann mit Augusta-Ballmarker oder -Kappe.







