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Ein oft vergessener Tipp: Einfach schwingen – und nicht zu viel denken! | © golfsupport.nl/Matthew Huang/ism

Besser schwingen: Dieser Fehler kostet Sie viele Schläge

Sie kennen das bestimmt auch: Sie stehen am Ball stehen, sind bereit zum Schlag – und in Ihrem Kopf schwirren plötzlich fünf verschiedene technische Anweisungen aus dem letzten Training herum. Genau dieses Problem begegnet Frank Adamowicz regelmäßig im Unterricht. Seine Botschaft (s. Video unten) ist deshalb eindeutig: Weniger ist mehr – vor allem im Kopf. „Sehr häufig hört man als Trainer: ‚Ich habe so viele Schwunggedanken‘“, sagt Adamowicz. Doch genau hier, so erklärt es der PGA Golf Professional, liegt bereits das Kernproblem. Viele Golfer glauben, sie müssten mehrere Dinge gleichzeitig kontrollieren. Tatsächlich aber ist die Ursache für wiederkehrende Fehler meistens einfacher als man denkt.

Der eine Auslöser statt fünf Baustellen

Nach Erfahrung des Coaches steckt hinter einem schlechten Schlag selten ein komplexes Geflecht aus Fehlern. Statt sich in Details zu verlieren, sollte es aus seiner Sicht besser darum, den einen Auslöser zu identifizieren. Das bedeutet auch: den eigenen Schwung akzeptieren – mit all seinen Eigenheiten. Perfektion ist kein realistisches Ziel, Konstanz dagegen schon. Und die entsteht vor allem durch Klarheit.

Ohne Gedanken geht es nicht

Gleichzeitig räumt Adamowicz mit einem weit verbreiteten Mythos auf: Einfach „gar nicht denken“ funktioniert im Golf nicht dauerhaft. Abseits des Platzes übrigens auch nicht. „Auch die besten Spieler der Welt haben einen Schwunggedanken. Einen!“, betont er. Dieser eine Gedanke kann ganz unterschiedlich aussehen: Rhythmus, Griffposition, Ausholbewegung. Entscheidend ist dass es genau einer ist, auf den man sich verlassen kann.

Konstanz entsteht durch Konsequenz

Wer ständig zwischen verschiedenen Tipps, YouTube-Videos oder Ratschlägen von Mitspielern wechselt, verliert diese Klarheit schnell. Deshalb rät Adamowicz: Technische Experimente sind wichtig, aber nicht auf der Runde. Auf der Driving Range darf ausprobiert werden, auf dem Platz zählt die Reduktion. Sein Fazit: Der Weg zu besserem Golf führt nicht über mehr Gedanken, sondern über die richtigen. 

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