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Liebling der US-Amerikaner: Der Kalifornier Bryson DeChambeau gehört bei den amerikanischen Buchmachern zu den Favoriten für die US Open in New York. | © Getty Images/Kate McShane

Fünf Favoriten fürs Major auf Long Island

Rory McIlroy

Er hat eine beeindruckende Bilanz bei der US Open. Zwar liegt sein letzter Sieg beim Major schon eine Weile zurück (2011 gewann er mit acht Schlägen Vorsprung). In den vergangenen sieben Jahren landete McIlroy bei diesem Großereignis allerdings sechsmal in den Top Ten. Zudem dürfte der Nordire mit mächtig Selbstvertrauen im Tank abschlagen, nachdem er zuletzt zweimal das Masters gewinnen konnte. Als die US Open das letzte Mal in Shinnecock Hills zu Gast war, verpasste McIlroy nach einer 80 zum Auftakt den Cut. Er hat also noch eine Rechnung offen mit der Anlage.

Jon Rahm

2021 hat er die US Open in Torrey Pines gewonnen, im Vorjahr war er starker Siebter. Rahm wird nachgesagt, dass ihn sein Wechsel zu LIV Golf nicht unbedingt nach vorne gebracht hat. Was die Kasse betrifft, vielleicht schon, aber nicht unbedingt, was die Performance betrifft. Daher möchte der Spanier ganz sicher beweisen, dass er große Nummern noch kann. Mit LIV-Siegen in dieser Saison im März (Hongkong) und April (Mexiko) konnte er Werbung in eigener Sache machen. Bei der PGA Championship 2026 schrammte er haarscharf an einem weiteren großen Triumph vorbei. Er wäre eigentlich mal wieder dran.

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Bryson DeChambeau

Klar, der 32-jährige Kalifornier ist mit seinem spektakulären Golfspiel immer so etwas wie die Wundertüte. Aber wer zweimal die US Open gewinnen konnte (2020 und 2024), den muss man immer auf dem Zettel haben. DeChambeau zeigte auf der LIV-Golf-Serie zuletzt aufsteigende Form, ein Wochenende bei einem Major hat er in diesem Jahr allerdings noch nicht gespielt. Vielleicht liegt es auch daran, dass der extravagante US-Boy mehr in seinen Social-Media-Kanälen unterwegs ist; die US-Wettbüros platzieren ihn zwar nicht ganz oben, aber beim großen Heimspiel muss man den Patrioten DeChambeau immer auf der Rechnung haben.

Xander Schauffele

Nachdem Schauffele in seiner sensationellen Saison 2024 zwei Majors gewinnen konnte, hat er seitdem die Leistung von vor zwei Jahren nicht erreichen können. Die Buchmacher in Amerika glauben, diesmal wird es so weit sein. Zumal: Der US-Spieler mit den deutschen Wurzeln ist ein ausgewiesener US Open-Spezialist. Neunmal hat er das Turnier gespielt, siebenmal war er in den Top Ten und nie schlechter als T20. Das muss ihm erst mal jemand nachmachen. Prognose: Der Tokio-Olympiasieger wird bis zum Ende ganz vorne mitspielen.

Tommy Fleetwood

Fleetwood und Shinnecock Hills – das passt zusammen. Der Publikumsliebling aus England hält den Platzrekord, nachdem er auf seiner Finalrunde 2018 eine 63 auf der Karte hatte. Er hatte sogar einen machbaren Putt, um der erste Spieler zu werden, der eine 62 in den Majors schießt. Während Fleetwoods Form in den letzten Jahren stark genug war, um ihn auf Platz drei der Weltrangliste zu befördern, hat er immer noch keinen Major-Sieg zu verzeichnen. In keinem seiner letzten neun Majors hatte er in den Top Ten gelegen, aber wenn Rekordmann Fleetwood nach Shinnecock Hills zurückkehrt, ist alles möglich.

 

 

 

 

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