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Bisher noch ohne Sieg 2025: Nelly Korda, Xander Schauffele und Jon Rahm. | © golfsupport.nl/Rich Graessle/ism, golfsupport.nl/Philip Oldham, golfsupport.nl/Joe Robbins/ism

Große Namen, keine Siege: Acht titellose Topstars 2025

Die Saison 2025 ist ja noch längst nicht beendet. In wenigen Wochen steigt mit dem Ryder Cup eines der Highlights des Jahres, dazu geht es auf den verschiedenen Touren um die letzten Titel und Gesamtstiege. Trotzdem: Wenn alle Majors eines Jahres gespielt sind, richtet sich der Blick immer auch zurück. Da waren die beeindruckenden Erfolge von Scottie Scheffler, der lang ersehnte Triumph von Rory McIlroy in Augusta, Atthaya Thitikul, die kürzlich Nelly Korda als Weltranglistenerste ablöse und herausragende Leistungen von Lydia Ko oder Lottie Woad. Was jedoch auffällt: die vielen Topstars, die noch immer sieglos sind in der laufenden Saison. Beispiele gefällig? Hier kommen acht: 

Fleetwood und Korda – das Warten geht weiter

Tommy Fleetwood war zwar nah dran an seinem ersten PGA-Tour-Sieg, unterlag bei der Travelers Championship jedoch knapp Keegan Bradley – einer von fünf zweiten Plätzen für den Engländer in diesem Jahr. Bei 17 Starts auf der PGA Tour und DP World Tour hat der 34-Jährige nur einen Cut verpasst und war lediglich dreimal außerhalb der Top 25. Konstant ist er also. Nur einen Sieg feierte er bislang nicht. 


Auch Nelly Korda ist 2025 noch immer ohne Turniererfolg. Letztes Jahr gewann sie sieben Titel – in dieser Saison kam sie bisher nicht über zweite Plätze hinaus – bei der US Womens Open zum Beispiel, als sie sich Maja Stark geschlagen geben musste. Das Warten geht weiter.

Morikawa und Green – gute Platzierungen, aber kein Sieg

Das gilt auch für Collin Morikawa, dessen letzter Triumph sogar noch länger zurückliegt – die Zozo Championship 2023. Er wurde Zweiter beim Memorial Tournament und hatte auch beim Arnold Palmer Invitational gute Aussichten auf den Sieg – bevor er an Russell Henley scheiterte. Und beim The Sentry war Hideki Matsuyama besser. Titel Nummer sieben bleibt das Ziel. 


Eine, die ebenfalls gern mal wieder triumphieren würde, ist Hannah Green. 2024 war sie dreifache Siegerin auf der LPGA Tour, gewann unter anderem die HSBC Womens World Championship. In diesem Jahr hat sie ein paar Top-Ten-Platzierungen vorzuweisen – aber für den großen Coup reichte es bisher nicht.

Vu und Rahm – Major-Champions ohne Highlights

Ebenso wenig wie für Lilia Vu, die vor zwei Jahren so beeindruckend stark war. Damals, 2023, gewann sie zwei Majors. Dieses Jahr bleib sie davon weit entfernt: Bei bisher elf Starts scheiterte sie siebenmal am Cut. Einmal wurde sie geteilte Neunte – sonst keine Highlights. Keine einfache Phase für die frühere Topspielerin.


Ganz so unbefriedigend läuft es für Jon Rahm zwar nicht auf der LIV Golf Tour. Bis auf eine Ausnahme schloss er alle bisherigen elf Turniere unter den besten Zehn ab. Doch im Gegensatz zum letzten Jahr, als er zwei Siege feierte, ist er bisher noch titellos. Auch bei den Majors war seine Form eher durchwachsen. Sein bestes Resultat: geteilter Siebter bei der US Open.  

Schauffele und Yin – nicht in der Form des letzten Jahres

Xander Schauffele dürfte auch nicht zufrieden sein. Er dominierte neben Scheffler im vergangenen Jahr die PGA Tour, feierte unter anderem seine ersten beiden Major-Siege. 2025 läuft es beschwerlich: eine Rippenverletzung und nur drei Top-Ten-Ergebnisse bisher. Beim Masters wurde er geteilter Achter, bei der Open Championship Siebter – zu wenig für seine Ansprüche.


Auf den ersten Titel 2025 wartet auch Ruoning Yin noch immer. Im letzten Jahr gewann sie drei Turniere auf der LPGA Tour, darunter die Womens PGA Championship. Diese Saison startete sie schwach – keine Top-Ten-Platzierung bei den ersten sieben Stars. Bei der Chevron Championship gelang die Wende: Sie scheiterte erst im Playoff an Mao Saigo. Seitdem zeigt die Formkurve nach oben. Doch ein Sieg fehlt ihr weiterhin. 

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