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Greift nach einer starken LET-Saison beim LPGA Qualifying nach einer LPGA-Tourkarte: Helen Briem. | © Tristan Jones/ LET

Deutsches Quintett möchte (zurück) auf die große Bühne

Der Kampf um die LPGA-Tourkarten wird ernst: Am Donnerstag, den 4. Dezember, startet in Mobile, Alabama, die finale Phase der LPGA Qualifying Series 2025. Auf dem Robert Trent Jones Golf Trail im Magnolia Grove Golf Course spielen 116 Teilnehmerinnen über fünf Runden und fünf Tage um die begehrten LPGA-Tourkarten für die Saison 2026.

 

Mit dabei ist auch ein deutsches Quintett, das sich im stark besetzten Teilnehmerfeld behaupten und den Sprung auf die größte Bühne im Damengolf schaffen möchte. Mit von der Partie ist unter anderem die Open-Siegerin von 2019, Hinako Shibuno aus Japan.

 

Die Top 25 und Geteilten erhalten am Ende die Spielberechtigung für die LPGA Tour – für viele die Erfüllung eines Lebenstraums. Gleich fünf deutsche Damen wollen ihre Golfsaison mit einem Erfolgserlebnis beenden, um für 2026 Starts auf der LPGA Tour planen zu können. Für einige wäre es das LPGA-Debüt, für andere die lang ersehnte Rückkehr in die höchste Spielklasse.

Helen Briem

Die 20-jährige Spielerin des National Team Germany hat sich dank ihres starken neunten Platzes in der LET Order of Merit einen Platz im Final Qualifying verdient. Zwar konnte sie diese Saison keinen zweiten Titel nach 2024 holen, sie war aber mehrmals nah dran. Entsprechend hoch ist ihre Chance, diese Woche unter die Top 25 zu kommen.

Jordan Fischer

Die große Unbekannte im deutschen Quintett ist die gebürtige Hallenserin, die ihre vergangenen Golfjahre am US-College verbrachte und erst kürzlich ins Profilager wechselte. Sie ist eine von 20 Spielerinnen im Feld, die sich über das Pre-Qualifying und das Qualifying für die Final Stage qualifiziert haben. Schon die Qualifikation für die Epson Tour wäre ein großer Erfolg. Dies wäre mit dem Überstehen des Cuts nach vier Runden geschafft.

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Isi Gabsa

Die Münchnerin ist Dauergast in der Final Stage und hat sich zuletzt 2022 über dieses Turnier für die LPGA Tour qualifiziert. Nach einer soliden Saison auf der Epson Tour, inklusive eines zweiten Platzes, ist die 30-Jährige gewillt, sich ein weiteres Mal auf den letzten Metern ein Ticket für die LPGA Tour zu sichern. Etwas bitter verlief es im vergangenen Jahr, als der National-Team-Germany-Spielerin ein Schlag auf die Top 25 fehlte.

Sophie Hausmann

Ebenfalls aus dem National Team Germany und ebenfalls von der Epson Tour kommt Hausmann. Sie nahm zuletzt 2022 an der Final Stage teil, als noch acht Runden gespielt wurden, und verpasste die Quali-Ränge um zwei Schläge. In dieser Saison erzielte sie drei Top-Ten-Ergebnisse auf der Epson Tour und darf sich daher auch diese Woche mehr als berechtigte Hoffnungen auf den großen Wurf machen.

Polly Mack

Es fehlt noch die vierte Spielerin aus dem National Team Germany, die seit 2021 tatsächlich an jeder Final Stage teilnahm. Zweimal hat sie sich bereits qualifiziert, zuletzt 2023. In diesem Jahr spielte die 26-Jährige einige LPGA-Events, allerdings ohne den erhofften Erfolg. Daher musste sich Mack über das Qualifying für das Finale qualifizieren. Hier zählt sie aber fast schon zu den Erfahreneren.

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