Schmidt mit Eagle unter die Top 15
Ein deutsches Top-Ergebnis bei der Joburg Ladies Open ist weiterhin möglich: Zwar konnte Sophie Witt ihre gute Ausgangsposition zur Halbzeit nicht halten und verlor nach einer 74 einige Plätze auf dem Leaderboard, dafür schob sich aber mit Patricia Schmidt eine andere Spielerin aus dem National Team Germany unter die Top 15. Die gebürtige Göppingerin überzeugte in Runde drei mit einer 68 (-5), unter anderem gelang ihr dabei ein Eagle auf Loch 18, ihrem neunten Loch für den Tag. Dazu gesellten sich vier Birdies bei nur einem Schlagverlust.
Schmidt wartet in dieser Saison noch auf ein Top-25-Ergebnis, obwohl sie bei nur einem von fünf Starts die Punkteränge nicht erreichte. Bei der Joburg Ladies Open im Randpark Golf Club könnte es erstmals mit einem Top-Resultat klappen. Schmidt belegt vor dem Finaltag den 13. Platz bei acht unter Par.
Knapp hinter ihr folgen Verena Gimmy mit -6 (T21), Witt mit -5 (T26) sowie das deutsche Trio Celina Sattelkau, Olivia Cowan und Alexandra Försterling mit ebenfalls -5 (T30).
Französisches Trio führt
Ein Trio französischer Siegerinnen der Ladies European Tour wird am Sonntag im finalen Flight der Joburg Ladies Open abschlagen. Camille Chevalier, Céline Herbin und Agathe Laisné spielten am Moving Day im Randpark Golf Club starke Runden. Chevalier und Herbin führen mit 16 unter Par das Feld an. Sie hatten Runden von 67 (-6) bzw. 68 (-5) gespielt. Laisné, die kürzlich die Ford Womens NSW Open gewonnen hat, liegt nur einen Schlag dahinter. Die Französin glänzte am Samstag mit einer herausragenden 65 (-8), darunter ein spektakulärer Birdie-Putt aus rund 14 Metern auf dem Schlussloch.
Herbin hatte zur Halbzeit noch gemeinsam mit der US-Amerikanerin Brianna Navarrosa geführt, fiel jedoch nach einem Doppel-Bogey an Loch eins zunächst zurück. Die zweifache LET-Siegerin konterte jedoch eindrucksvoll mit Birdies auf den folgenden Löchern und einer starken Back Nine, inklusive Eagle an Loch 14. Mit zwei weiteren Birdies zum Abschluss sicherte sie sich wieder einen Anteil an der Führung. „Ich bin sehr zufrieden damit, wie ich die Runde beendet habe“, sagte Herbin. „Es war ein langsamer Start, aber ich habe weitergekämpft und mir Chancen erarbeitet.“ Die 43-Jährige jagt in dieser Woche ihren dritten LET-Titel nach Erfolgen bei der Open de France 2015 und dem La Reserva de Sotogrande Invitational 2019.
Auch Chevalier blieb erneut bogeyfrei und bestätigte damit ihre starke Form. „Ich war heute wieder im Löwenmodus“, sagte sie nach ihrer Runde mit sechs Birdies. Auf Rang vier bei 13 unter Par liegen Navarrosa, die Australierin Kirsten Rudgeley und die Schwedin Kajsa Arwefjall, die alle ihren ersten LET-Titel anpeilen.







