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Bogeyfrei in Runde zwei: Esther Henseleit liegt zur Halbzeit der Women's Scottish Open aussichtsreich auf Rang zwei. | © Tom Dulat/Getty Images

Henseleit starke Zweite zur Halbzeit in Schottland

Zwei Birdies, ein Eagle und keine Schlagverluste: Esther Henseleit gehört zur Halbzeit der Women’s Scottish Open zu den besten Spielerinnen im Feld. Die Hamburgerin aus dem Elite Team Germany liegt nach einer 68 bei erneut anspruchsvollen Bedingungen am Freitag auf der Anlage von Dundonald Links mit gesamt -6 auf Rang zwei – und kann sehr zufrieden sein.

 

„Ich war heute sehr ruhig. Es war ein ziemlich stabiler Tag. Vom Abschlag hatte ich keinen Stress, habe viele Grüns getroffen. Auf einigen Löchern hatten wir diesmal wenig Wind, sonst war es eigentlich ähnlich wie gestern. Vielleicht waren die Pins heute etwas einfacher“, so Henseleit, die wie der Rest des Feldes die Tücken von Links Golf zu spüren bekommt. „Da es so schwer ist, hilft es sehr, diszipliniert zu bleiben. Man nutzt am besten einfach seine Chancen, wenn sich welche bieten, denn es ist ziemlich schwer, den Ball nah an die Fahne zu bringen.“

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Genau das schaffte in Durchgang zwei einmal mehr Jenny Shin am besten. Die Koreanerin ließ einer 66 vom Vortag eine starke 67 folgen und hat mit gesamt -11 bereits fünf Schläge Vorsprung auf ihre Verfolgerin aus Deutschland. Shin: „Es war tatsächlich ein bisschen leichter als gestern. Auf einigen Löchern gab es keinen Wind. Ich habe einfach versucht, keine Drei-Putts zu machen. Ich genieße es hier, denn ich liebe Links Golf.“

 

Wie schwer diese Women’s Scottish Open wirklich ist, zeigt die Tatsache, dass die Cutlinie bei +6 liegt. 65 Spielerinnen haben es in Troon südlich von Glasgow ins Wochenende geschafft – darunter mit Helen Briem (77, 70/+3) und Olivia Cowan (74, 75/+5) zwei weitere Akteurinnen aus dem Golf Team Germany. Vorzeitig ausgeschieden sind dagegen Alexandra Försterling (+9), Patricia Isabel Schmidt (+13), Polly Mack (+14) und Leonie Harm (+16). 

 

Henseleit geht als erste Verfolgerin ins Wochenende und bleibt eine heiße Titelanwärterin. Dass sich die Spielerin des Elite Team Germany auf solchen Plätzen wohlfühlt, überrascht kaum. Bereits 2023 wurde sie bei der Scottish Open Zweite und knüpfte nun an diese guten Erinnerungen an. Zur Vorbereitung war Henseleit einige Tage früher nach Schottland gereist und hatte unter anderem auf den Plätzen von Royal Troon und Turnberry gespielt. Eine optimale Vorbereitung, wie es nun scheint. 

 

 

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