Briem überzeugt erneut am Wohlfühlort
Helen Briem und der Platz des La Sella Resort – es war bereits in der Vergangenheit eine Erfolgsgeschichte. 2024 hatte die Schwäbin gleich bei ihrem ersten Auftritt als Profi auf der Ladies European Tour (LET) das Turnier in Spanien gewinnen können. Auch bei der Austragung 2026 konnte die Longhitterin lange vom zweiten Titel an ihrer alten Erfolgsstätte träumen. Die Spielerin aus dem Elite Team Germany kämpfte sich am Finaltag mit einer starken Vorstellung bis in die geteilte Führung, musste auf den letzten Löchern aber abreißen lassen. Nach einer 72 zum Abschluss beendet die 21-Jährige das auf 54 Löcher verkürzte Turnier bei sechs unter Par auf dem geteilten fünften Rang. Den Sieg sicherte sich Charlotte Heath aus England bei zehn unter Par.
Briem war mit einem Rückstand von fünf Schlägen auf Heath in die Finalrunde gestartet. Und während die Engländerin erstmals in dieser Woche Federn ließ, arbeitete sich Briem Stück für Stück heran. Zwei Birdies auf den ersten neun Löchern brachten sie auf acht unter Par und mitten hinein ins Titelrennen. Nach einem Bogey auf Loch zwölf (Par 5) konterte die Deutsche auf der 14 mit einem Birdie und lag damit wieder gleichauf an der Spitze.
Späte Schlagverluste
Dann allerdings kippte die Runde. Auf der 15 musste Briem ihren nächsten Schlagverlust hinnehmen, ehe sie ein Doppelbogey auf Loch 16 (Par 4) entscheidend zurückwarf. Mit 72 Schlägen kam Briem ins Clubhaus und beendete die La Sella Open mit Runden von 68, 70 und 72 bei insgesamt sechs unter Par. Damit fehlten am Ende vier Schläge auf Siegerin Heath, die trotz einer 73 ihre Führung ins Ziel brachte. Alessandra Fanali und Alice Hewson teilten sich bei acht unter Par Rang zwei, Kajsa Arwefjall wurde bei sieben unter Par Vierte.
Trotz des bitteren Endes bleibt für Briem eine weitere Top-Platzierung auf einem Platz, mit dem sie inzwischen einige besondere Erinnerungen verbindet. Besonders bemerkenswert: Noch nach ihrer Auftaktrunde hatte Briem erklärt, seit längerer Zeit nicht mehr unter Par gespielt zu haben. In Spanien fand sie rechtzeitig wieder zu deutlich besserer Form.
Neben Briem hatten mit Patricia-Isabel Schmidt, Alexandra Försterling und Celina Sattelkau drei weitere Spielerinnen aus dem Golf Team Germany den Sprung in die Finalrunde geschafft. Försterling landete auf dem 17. Rang (-2), Schmidt belegte Position 27 (Par) und Sattelkau beendete das Spanien-Gastspiel auf dem 35. Rang (+1).
Verena Gimmy, Sophie Witt und Leticia Ras-Anderica hatten den Cut zuvor verpasst.







