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Archivbild: Der zweite Turniertag der DMM AK 65 der Frauen war vollgepackt mit Golfsport und knappen Ergebnissen. | © DGV/ Tiess

St. Leon-Rot und Neuhof stürmen ins Finale

Nach dem verregneten Auftakt zeigte sich der Samstag im G&CC Baden Hills wechselhaft, aber insgesamt freundlicher: Zwischen Wolken und Sonnenschein gab es am Vormittag noch einzelne Schauer, im Tagesverlauf lockerte es zunehmend auf, ehe am Nachmittag punktuell ein Gewitter durchzog. Insgesamt fanden die zwölf Mannschaften jedoch deutlich spielbarere Bedingungen als am Eröffnungstag.

 

Hünxerwald scheitert nach langem Stechen

Sportlich servierte der zweite Spieltag das erste große Drama des Turniers. In Gruppe A, in der die acht besten Teams der Zählspielqualifikation um die Meisterschaft kämpfen, standen vormittags die Viertelfinals über bis zu neun Löcher an. Der GC St. Leon-Rot, Führender nach Tag eins, ließ dem GC Münster-Tinnen beim 3:1 keine Chance. Deutlicher noch fiel das 4:0 des GC Hamburg-Ahrensburg gegen den GC Leverkusen aus. Der GC Neuhof setzte sich mit 3:1 gegen den Wittelsbacher GC durch und deutete damit bereits an, dass an diesem Tag noch mehr möglich sein sollte.

 

Die eigentliche Sensation aber lieferte das Duell zwischen dem Freiburger GC und Titelverteidiger GC Hünxerwald. Nach den vier Einzeln stand es 2:2 – Gleichstand. Das bedeutete ein Stechen. Für Hünxerwald ging Ursula Paula Mielke-Salzmann an den Start, die schon in der Zählspielqualifikation mit der zweitbesten Runde des gesamten Feldes überzeugt hatte. Ihre Gegnerin: Daniela Haas-Klohé. Gespielt wurde auf den Bahnen 1 und 7. Erst am vierten Extraloch fiel die Entscheidung – und sie fiel gegen die Titelverteidigerinnen. Haas-Klohé behielt im entscheidenden Moment die Nerven und beförderte den Freiburger GC ins Halbfinale, während für den GC Hünxerwald der Traum von der Titelverteidigung bereits in der ersten Runde der K.O.-Phase endete.

 

Am Nachmittag ging es dann um den Finaleinzug. Der GC St. Leon-Rot bestätigte gegen den am Vormittag noch siegreichen Freiburger GC seine Favoritenrolle per 2,5:1,5 und zog ungeschlagen ins Finale ein. Für die zweite Endspielteilnahme sorgte der GC Neuhof: Mit 3:1 setzten sich die Hessinnen gegen den zuvor so überzeugenden GC Hamburg-Ahrensburg durch. Der Lauf erinnert an den des GC Hünxerwald im Vorjahr, der ebenfalls aus dem Mittelfeld der Qualifikation kommend bis zum Titel durchmarschiert war – nur dass in diesem Jahr ausgerechnet die Hünxerwalderinnen selbst zu den Unterlegenen zählten und nun früh die Segel streichen mussten.

 

Moduswechsel im Flight B

In den Platzierungsspielen um Rang fünf setzten sich der GC Münster-Tinnen (2,5:1,5 gegen den GC Hünxerwald) und der GC Leverkusen (2,5:1,5 gegen den Wittelsbacher GC) durch. Zudem gibt es in Gruppe B, in der die Mannschaften der Ränge neun bis zwölf um die weiteren Platzierungen spielen, eine Neuerung: Da hier mit dem GC Hamburg Wendlohe, dem GC Emstal, Golf Jena und dem Ersten GC Westpfalz nur vier Teams antreten, wurde der Modus angepasst – statt im K.O.-System wird hier jede Mannschaft einmal gegeneinander antreten, die Turnierplatzierung ergibt sich aus der Summe aller gewonnenen Punkte.

 

Damit ist die Ausgangslage für den Finaltag am Sonntag klar: Im Finale um den Titel trifft der GC St. Leon-Rot – angeführt von Sigrid Amtsberg, die bereits die beste Einzelrunde der Qualifikation gespielt hatte – auf den GC Neuhof (9:32 Uhr, Tee 1, über bis zu 18 Löcher). Um Bronze spielen der Freiburger GC und der GC Hamburg-Ahrensburg (9:00 Uhr), um Platz fünf der GC Münster-Tinnen gegen den GC Leverkusen (10:36 Uhr). Und im Duell um Platz sieben kämpfen die Vorjahresmeisterinnen des GC Hünxerwald gegen den Wittelsbacher GC (10:04 Uhr).

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