St. Leon-Rot krönt tolles Wochenende
Auch wenn die Wetterbedingungen am Sonntagnachmittag in Gifhorn keine Feierlichkeiten unter freiem Himmel zuließen, tat die Verlagerung in die Innenräume des Golfclubs Gifhorn der Stimmung keinen Abbruch. Hier fanden sich die Medaillengewinner der DMM AK 14 Jungen zusammen und posierten im Trockenen für die Siegerfotos. Gold ging an den GC St. Leon-Rot, Silber an den Hamburger GC und Bronze an den GC Neuhof. Gefeiert haben jedoch alle gemeinsam, denn die zwei Tage in der beschaulichen niedersächsischen Südheide waren für alle Teams und Beteiligten ein mehr als gelungener Abschluss der DGV-Turniersaison 2026.
St. Leon-Rot bleibt stabil
An der Spitze des Tableaus blieb alles wie nach Tag eins. Der GC St. Leon-Rot führte nach den Vierern und brachte diese Führung souverän über die Ziellinie. Mehr noch: Dank starker Einzelergebnisse am Sonntag bauten sie ihren Vorsprung sogar noch aus. Die beste Einzelrunde spielte Frederik Endlich mit einer 73 (+1). Jingyang Feng und Paul Fritsch unterschrieben jeweils 75er Runden, während die 80 von Paul Fritsch und die 85 von Qianbin Zhu die gewerteten Ergebnisse komplettierten. Die 86 von Eli Fu floss nicht in die Gesamtwertung ein. Mit einem Tagesergebnis von 28 über Par standen am Ende +31 im Gesamtscore. Damit hatte man zehn Schläge Vorsprung auf das zweitplatzierte Team aus Hamburg.
„Das war ein tolles Wochenende, und noch einmal hervorzuheben ist die tolle Stimmung unter den Spielern und Mannschaften“, bilanzierte St. Leon-Rots Coach Neil Hargrave die beiden Turniertage. „Die Scores waren hervorragend, und die Jungs haben sich sehr schnell an die herbstlichen Bedingungen angepasst. Vielen Dank an den Golfclub Gifhorn.“
Einzige Runde unter Par
Der beste Spieler des Einzelfinals kam vom Hamburger GC. Maximilian Schultz spielte eine 70 (-2) auf dem von allen Beteiligten als anspruchsvoll eingestuften Kurs des Golfclubs Gifhorn. Auf seiner Runde notierte er vier Birdies bei nur zwei Bogeys. Diese starke Leistung war mitentscheidend für den Gewinn der Silbermedaille. Henry Hornik und Leopold Scheuren kamen jeweils auf 78 Schläge, Niclas Schwahn auf 79 Schläge und Enrico Wichary auf 82 Schläge. Die 84 von Louis Schultz war nicht wertungsrelevant. Mit einem Tagesergebnis von 27 Schlägen über Par war die Hamburger Mannschaft sogar einen Schlag besser als der Titelgewinner aus St. Leon-Rot und sicherte sich mit einem Gesamtergebnis von 41 Schlägen über Par die Silbermedaille, vier Schläge vor dem Drittplatzierten.
„Die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften waren ein schöner Abschluss der Saison und ein echtes sportliches Highlight”, sagte Hamburgs Coach Cian Feeny und fügte hinzu: „Der Platz war in Teilen anspruchsvoll und hat für spannende Matches und ein gutes Battle gesorgt. Besonders die Grüns waren in einem hervorragenden Zustand, was zu dieser Jahreszeit alles andere als selbstverständlich ist. Auch die Organisation war top – dafür möchten wir uns herzlich bedanken.“
Wie Feeny betonte, ging es dem Team aber um mehr als nur den sportlichen Wettbewerb: „Für uns ging es auch darum, die Werte des HGC weiter auszubilden und auf und neben dem Platz zu leben. Wir haben als Team einiges mitgenommen, viel gelernt und wissen, woran wir weiterarbeiten wollen. Jetzt gilt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen, uns weiterzuentwickeln und im nächsten Jahr wieder oben mitzumischen.“
Knappes Rennen um Bronze
Erst spät stand fest, wer die dritte Medaille entgegennehmen würde. Der Kampf um Bronze war hochspannend. Am Ende hatte der GC Neuhof die Nase vorn. Mit einem Gesamtergebnis von 45 Schlägen über Par lag das Team nur einen Schlag vor dem Viertplatzierten G&LC Berlin-Wannsee (+46). Beim GC Neuhof spielten Moritz Subtil eine 75, Lauris Eder eine 77, Matteo Landmann eine 80, Jasper Timmann eine 81 und Philipp Heider sowie Mattis Bürkle jeweils eine 82, von denen nur eine in die Wertung ging. Das Tagesergebnis von +35 reichte knapp aus, um von den Berlinern, die mit +34 ordentlich Druck machten, nicht noch überholt zu werden.
GC Hösel wurde mit +66 Fünfter, Titelverteidiger München kam mit +74 als Sechster ins Ziel.










