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Spektakuläres Panorama im Emirates GC: Aktuell ist Golfen am Golf wegen des Krieges im Nahen Osten zur Nebensache geworden. | © Getty Images

Krieg in Nahost: Das müssen Urlauber beachten

Die DP World Tour hatte erst im Januar und Februar Station in Dubai, Bahrain und Katar gemacht. Mitte November dieses Jahres soll die Serie traditionell mit der Tour Championship auf der ikonischen Anlage von Jumeirah Golf Estates in Dubai enden. Die Ladies European Tour hatte ihren Saisonstart erst vor wenigen Wochen in Saudi-Arabien gefeiert. Da war alles noch friedlich, doch inzwischen gibt es Krieg in Nahost und im Moment ist dort nichts mehr, wie es war.

 

„Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt. Auch weitere Luftraumsperrungen sind möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen“, schreibt das Auswärtige Amt mit Stand 4. März auf seiner Seite.

 

Aktuell befinden sich auch zahlreiche Golfer und Gruppen vor allem in Dubai, schließlich bedeutet Golf in den Vereinigten Arabischen Emiraten perfekt gepflegte Fairways, ikonische Skylines, ganzjährig optimale Spielbedingungen und spektakuläre Designs internationaler Stararchitekten. Vor allem in Dubai, Abu Dhabi sowie den aufstrebenden Emiraten Ras Al Khaimah und Ajman hat sich in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Golfvielfalt entwickelt.

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Acht Spieler, die vor dem LIV-Event in dieser Woche in Hongkong in Dubai trainiert haben, konnten nicht aus ihren Flugzeugen steigen, da Flüge abgesagt und die Flughäfen nach gemeinsamen US-israelischen Luftangriffen auf den Iran am Samstag und Vergeltungsangriffen des Iran auf Israel und US-Einrichtungen in der Region geschlossen wurden. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll es sich um die Tour-Pros Laurie Canter, Thomas Detry, Sam Horsfield, Anirban Lahiri, Tom McKibbin, Adrian Meronk, Caleb Surratt und Lee Westwood handeln.

 

Die ersten Flugzeuge haben deutsche Urlauber bereits ausgeflogen. Weitere warten an den Airports auf ihre Rückkehr nach Deutschland. Personen, die sich noch in den Arabischen Emiraten aufhalten, empfiehlt das Auswärtige Amt…

 

  • sich auf der Krisenvorsorgeliste zu registrieren und andere Deutsche auf diese Möglichkeit hinzuweisen.
  • Zudem wird geraten, Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst zu nehmen und bei Alarm umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere eines Gebäudes aufzusuchen und Fenstern fern zu bleiben.
  • Betroffene sollten sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien informieren und die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte befolgen.
  • Bei Fragen zu gebuchten Flügen sollen die Fluggesellschaft oder der Reiseveranstalter kontaktiert werden.

 

Der Deutsche Reiseverband (DRV) geht allein von etwa 30.000 deutschen Reisenden aus, die direkt oder indirekt von der Eskalation in Nahost betroffen sind. Für viele Urlauber ist unklar, wann sie ihre Reise fortsetzen können. Flüge fallen aus, weil Lufträume und wichtige Drehkreuze wie Dubai oder Doha stark eingeschränkt sind. Kreuzfahrtschiffe bleiben in den Häfen. Die Bundesregierung will nun Flugzeuge nach Maskat im Oman und Riad in Saudi-Arabien schicken, um die Rückholung von Kindern, Kranken und Schwangeren vorzubereiten.

 

Zahlreiche Golfreisen in die betroffene Region müssen dieser Tage abgesagt werden. Ein Reiseveranstalter aus Süddeutschland postet aktuell: „Wir bedauern sehr, dass das diesjährige Al Ain Wüstencamp (01.03. bis 08.03.) aufgrund der aktuellen Geschehnisse im nahen Osten nicht stattfinden konnte.... Die Flugrouten in die Golfregion sind seit Samstagmittag aufgrund weiterer Angriffe bis heute gesperrt, somit war keine Anreise aus Deutschland in die Vereinigten Emirate möglich.“

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