Dubai, Abu Dhabi und Co.: Top-Adressen in den Emiraten
Golf in den Vereinigten Arabischen Emiraten bedeutet perfekt gepflegte Fairways, ikonische Skylines, ganzjährig optimale Spielbedingungen und spektakuläre Designs internationaler Stararchitekten. Vor allem in Dubai, Abu Dhabi sowie den aufstrebenden Emiraten Ras Al Khaimah und Ajman hat sich in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Golfvielfalt entwickelt. Wir stellen zehn Plätze vor, die landschaftlich, sportlich und atmosphärisch Maßstäbe setzen. Ein Tipp vorweg: Mit der VIYA-App lassen sich Golf, Attraktionen und Sonderangebote in Dubai und Abu Dhabi ganz einfach buchen.
Yas Links Golf Course (Abu Dhabi)
Der Yas Links Golf Course ist eine Ausnahmeerscheinung in der Golfwelt des Nahen Ostens. Als echter Küsten-Links konzipiert, setzt er auf natürliche Konturen, flache Bunker und Grüns, die eher gelesen als angegriffen werden wollen. Der Wind ist hier ein ständiger Mitspieler und verleiht jeder Runde eine andere Dramaturgie. Wer präzises Ballstriking und strategisches Course Management schätzt, findet auf Yas Island eines der anspruchsvollsten Golferlebnisse der Region.
Designer: Kyle Phillips
Greenfee: ab 228 Euro

Al Hamra Golf Club (Ras Al Khaimah)
Der Al Hamra Golf Club präsentiert sich als weitläufiger Championship-Platz, der sich harmonisch durch eine Lagunenlandschaft zieht. Wasser ist hier nicht nur ein dekoratives Element, sondern prägt zahlreiche Spielbahnen und erfordert saubere Entscheidungen vom Abschlag. Trotz seiner Länge bleibt der Platz fair und transparent, was ihn sowohl für ambitionierte Golfer als auch für Freizeitspieler attraktiv macht. Die Kulisse mit Meerblick und Bergpanorama verleiht der Runde zusätzliche Tiefe.
Designer: Peter Harradine
Greenfee: ab 145 Euro
Trump International Golf Club Dubai
Im Trump International Golf Club Dubai steht modernes Golfdesign im Mittelpunkt. Klare Linien, großflächige Bunkerlandschaften und stark modellierte Grüns prägen seinen Charakter. Fehler werden zwar nicht brutal bestraft, Ungenauigkeiten summieren sich jedoch schnell. Besonders bemerkenswert ist die Möglichkeit des Nachtgolfens. Sie verleiht dem Platz eine zusätzliche Dimension und hebt ihn klar von klassischen Tageslayouts ab.
Designer: Gil Hanse
Greenfee: ab 540 Euro
Dubai Hills Golf Club
Der Dubai Hills Golf Club verbindet ein urbanes Umfeld mit sportlichem Anspruch. Kaum ein Platz bietet derart konsequent Blickachsen auf die Skyline Dubais, ohne dabei an spielerischer Substanz einzubüßen. Die großzügig angelegten Bahnen verlangen präzise Annäherungen an oft exponierte Grüns. Der Kurs wirkt modern, offen und zugänglich, bleibt durch seine Länge und sein Design aber auch für gute Spieler anspruchsvoll.
Designer: European Golf Design (Gary Johnston)
Greenfee: ab 235 Euro

Jumeirah Golf Estates (Earth Course)
Der Earth Course der Jumeirah Golf Estates ist auf Turniergolf ausgelegt – und das ist auf jedem Meter spürbar. Das Layout orientiert sich zwar an klassischen Parkland-Plätzen, interpretiert diese aber mit deutlich mehr Länge und strategischer Tiefe neu. Die Wasserhindernisse kommen gezielt ins Spiel, ohne aufdringlich zu wirken. Wer hier erfolgreich sein möchte, braucht Geduld, Präzision und die Bereitschaft, Risiken bewusst abzuwägen.
Designer: Greg Norman
Greenfee: ab 209 Euro
Al Zorah Golf & Yacht Club (Ajman)
Der Al Zorah Golf & Yacht Club unterscheidet sich deutlich von den vielen Wüstenplätzen der Region. Anstelle von Bebauung dominieren hier Mangroven, Lagunen und offene Wasserflächen das Bild. Das Layout ist bewusst minimalistisch gestaltet und gibt der Natur Raum. Gerade bei Wind zeigt der Platz seinen sportlichen Anspruch und verlangt nach kontrollierten Ballflügen sowie einem guten Gefühl für Distanzen.
Designer: Jack Nicklaus
Greenfee: ab 154 Euro
Emirates Golf Club – Majlis Course
Der Majlis Course im Emirates Golf Club gilt als das historische Herz des Golfsports in Dubai. Seit Jahrzehnten steht er für anspruchsvolles Championship-Golf und hat zahlreiche Profis erlebt. Die Mischung aus Wüstenbahnen, Wasserhindernissen und klassischen Doglegs sorgt für ein ausgewogenes und zeitloses Design. Wer die Golfgeschichte der Region erleben möchte, kommt an diesem Platz nicht vorbei.
Designer: Karl Litten
Greenfee: ab 237 Euro
Saadiyat Beach Golf Club (Abu Dhabi)
Die Lage ist das Aushängeschild des Saadiyat Beach Golf Clubs. Die Nähe zum Meer prägt nicht nur die Optik, sondern auch das Spiel, denn der Wind beeinflusst viele Schläge maßgeblich. Die Bahnen sind offen gestaltet, die Grüns gut verteidigt und oft von natürlichen Dünen eingerahmt. Der Platz verlangt ein präzises Spiel, belohnt aber mit einem der authentischsten Küstenerlebnisse im Nahen Osten.
Designer: Gary Player
Greenfee: ab 215 Euro

The Els Club – Dubai
Der The Els Club Dubai steht für klassisches Design mit sportlicher Substanz. Breite Fairways suggerieren Sicherheit, doch gut platzierte Bunker und anspruchsvolle Grüns verlangen ein durchdachtes Spiel. Der Platz richtet sich eindeutig an ambitionierte Golfer, ohne elitär zu wirken. Architektur und Pflegezustand unterstreichen den Anspruch, dauerhaft zur Spitzengruppe der Region zu gehören.
Designer: Ernie Els
Greenfee: ab 246 Euro
Dubai Creek Golf & Yacht Club
Der Dubai Creek Golf & Yacht Club bietet Golf inmitten der Stadt, wirkt dabei aber nicht urban. Entlang des Creeks wechseln sich offene Bahnen mit technisch anspruchsvollen Löchern ab, bei denen Wasser eine zentrale Rolle spielt. Das ikonische Clubhaus ist weit mehr als ein architektonisches Statement: Es symbolisiert die lange Golftradition des Standorts. Ein Platz, der Geschichte, Lage und sportliche Qualität überzeugend vereint.
Designer: Karl Litten
Greenfee: ab 207 Euro








