Sechs Traumziele für Trainingsweltmeister
Eine herausragende Driving Range ist heute Analysezentrum, Lernraum und Wohlfühlort zugleich. Doch nicht jeder attraktive Golfplatz verfügt auch über ein Übungsareal auf entsprechendem Niveau. Die folgenden Adressen überzeugen hingegen mit Qualität, moderner Technik und durchdachtem Angebot – und sind ein wahres Paradies für Trainingsweltmeister.
National Golf Club (Belek, Türkei)
Beim National Golf Club in Belek ist Training keine Nebenleistung, sondern Kernangebot. Zwölf Indoor-Stationen ermöglichen wetterunabhängiges Arbeiten, dazu kommt der große Grasbereich (100 Meter breit), auf dem gleichzeitig bis zu 50 Spieler vom bestens getrimmten Naturrasen trainieren können. Dazu kommen zahlreiche Zielbereiche, die das Training strukturieren und Präzision belohnen. Technisch sticht das TaylorMade Performance Lab hervor: Mit TrackMan-Messung und Clinic Room wird Training datenbasiert. Die PGA-Club-Professionals bieten kompetente Hilfestellung. Auch das kurze Spiel kann auf zwei herausragend gepflegten Kurzspielgrüns sowie einem Puttinggrün bestens trainiert werden.
Son Muntaner (nahe Palma, Mallorca)
Golf Son Muntaner kombiniert Mallorca-Komfort mit einem Trainingsangebot, das in Technik und Breite klar über „Resortstandard“ hinausgeht. Die Driving Range ist sehr großzügig und bietet 60, teilweise überdachte Mattenabschläge. Ein echter Mehrwert ist die integrierte Toptracer-Technologie: Jede Session kann in Echtzeit ausgewertet werden, was nicht nur dem Techniktraining, sondern auch dem zielorientierten Spielen auf der Range zugutekommt. Ebenfalls attraktiv ist das Flutlicht, das das Training in die kühleren Abendstunden verlegt – ein praktischer Vorteil, vor allem im Sommer. Dazu passt die starke Kruzspiel-Infrastruktur: ein mächtiges Putting-Grün (mehr als 50 Meter lang) sowie ein großzügig angelegter Pitch-Bereich, der volle Wedge-Schläge zulässt und dessen einziger Nachteil ist, dass dort bisweilen der ein oder andere abirrende Ball vom 18. Abschlag landet. Die Nähe zu Palma macht Son Muntaner auch logistisch attraktiv.
Alto Sotogrande (Costa del Sol, Spanien)
Der Alto Club in Sotogrande wird gerade im Winter zum Argument, weil die Übungsanlagen hier nicht „Beiwerk“ sind, sondern das Zentrum eines gesamten Trainingskosmos. Das Setup ist so gedacht, dass ein kompletter Golftag problemlos auf dem Academy-Areal stattfinden kann: Toptracer-Driving-Range, ein top-gepflegtes Range-Areal, ein großzügiger Kurzspielbereich – und das alles so angeordnet, dass die Wege kurz bleiben. Dazu kommt ein Callaway Custom Fitting Centre, das das datenbasierte Feintuning direkt mit dem Training verbindet. Besonders bemerkenswert ist der Gesamtrahmen: Neben dem 18-Loch-Platz gibt es auch einen 9-Loch-Par-3-Kurs, der als „Übergang“ vom Üben zum Spielen funktioniert. Die neue Partnerschaft mit Solheim-Cup-Legende Suzann Pettersen und ihre Mitwirkung an Coaching-Programmen (Erwachsene und Junioren) unterstreicht, dass hier strukturiert entwickelt werden soll.
Camiral (Costa Brava, Spanien)
Der zukünftige Ryder-Cup-Austragungsort Camiral (ehemals PGA Catalunya) zählt zu den führenden Trainingsdestinationen Europas, weil das Übungszentrum modernste Technologie mit außergewöhnlichen Dimensionen und einer klaren Trainingsphilosophie verbindet. Die großzügige Driving Range mit Naturrasenabschlägen wird durch Trackman-Systeme und die hochpräzise GEARS-3D-Bewegungsanalyse ergänzt, wodurch Training auf Tour-Niveau möglich ist. Ein zentrales Element ist das rund 2.000 Quadratmeter große Kurzspielareal mit Putting- und Chippingflächen auf vier international relevanten Grasarten sowie mehreren Bunkern mit unterschiedlichen Profilen. Die PGA National Academy bietet ganzjähriges Coaching für alle Spielstärken, während das offizielle TaylorMade Fitting Studio Material, Schwung und Leistungsdaten optimal aufeinander abstimmt. Camiral versteht Üben damit nicht als Nebensache, sondern als integralen Bestandteil des Golferlebnisses.
Monte Rei (Algarve, Portugal)
Bei Monte Rei ist die Driving Range Teil des „Monte Rei Experience“-Gedankens: Training ist hochwertig, klar organisiert – und durchdacht in das Greenfee-Erlebnis integriert. Die Range selbst ist mächtig dimensioniert und außerordentlich gut gepflegt. Trainiert wird von Gras, Zielgrüns sind mehrfach vorhanden, und die Kapazität ist bewusst exklusiv gehalten – entsprechend ruhig bleibt die Atmosphäre. Besonders überzeugend ist das Rundum-Setup im Kurzspiel: drei Chipping-Areas, mehrere Bunker und zwei Putting Greens. Praktisch: Rangebälle sind im Greenfee inkludiert, was das Training vor der Runde unkompliziert macht. Für ambitionierte Golfer kommt der nächste Baustein hinzu: Fitting-Möglichkeiten und Unterricht für alle Spielstärken.








