Weniger Gedanken, bessere Schläge: Henseleit verrät ihren Fokus-Trick
Kaum etwas beeinflusst unser Golfspiel so sehr wie die Gedanken unmittelbar vor einem Schlag. Wer über Wasserhindernisse, Bunker oder mögliche Fehlschläge grübelt, lenkt seine Aufmerksamkeit ungewollt auf das, was er eigentlich vermeiden möchte. Die häufige Folge: Durch die innere Verkrampfung entstehen technische Fehler und die führen zu unsauber getroffenen Bällen. Ein Teufelskreis. Deutschlands Top-Golferin Esther Henseleit kennt das natürlich auch. Für sie beginnt ein guter Schlag deshalb nicht nur mit Gedanken an die Technik, sondern mit einem klaren Fokus.
Henseleits einfache Gedankenregel
Die Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele 2024 verfolgt vor jedem Schlag eine einfache Regel. „Mein Tipp fürs lange Spiel ist, dass ihr euch ein genaues Ziel sucht – ob es die Fahne ist, eine Bunkerkante, ein Baum im Hintergrund“, erzählt die Spielerin aus dem Elite Team Germany im Video ihres Ausrüsters (s.u.). Dabei geht es nicht nur darum, überhaupt ein Ziel zu wählen, sondern die Konzentration vollständig darauf zu richten.„Fokussiert euch nur auf dieses Ziel und denkt eben nicht daran, was sonst noch alles auf dem Golfplatz ist“, sagt sie.
Das Prinzip vieler Spitzensportler
Damit beschreibt Henseleit ein Prinzip, das viele Spitzensportler verinnerlicht haben: Statt sich mit Hindernissen oder möglichen Fehlern zu beschäftigen, richten sie ihre Konzentration konsequent auf einen Fokuspunkt. Für Amateure kann so ein großer Unterschied entstehen. Wer sich vor dem Schlag auf ein klar definiertes Ziel festlegt, trifft Entscheidungen oft entschlossener und schwingt freier. Gleichzeitig treten störende Gedanken über Wasser, Rough oder sonstige Unwägbarkeiten in den Hintergrund. Probieren Sie es doch selbst einmal aus!








