Turnierabsage nach Ryder-Cup-Enttäuschung
Sergio Garcia war in diesem Jahr nur selten bei Turnieren der DP World Tour zu sehen. Die anstehende Irish Open wäre erst sein zweiter Start bei einem regulären Event gewesen. Die Betonung liegt auf „wäre“. Denn der Spanier zog seinen Start im K Club kurzfristig zurück. Neben Brooks Koepka, Patrick Reed und Adrian Meronk stand er als einer von mehreren LIV-Spielern auf der Meldeliste. Doch Garcia ist nach eigener Aussage zu enttäuscht über Donalds Entscheidung, ihn nicht für den anstehenden Ryder Cup in Bethpage Black nominiert zu haben. „Ich hatte mich so darauf gefreut, Teil dieses Teams zu sein, dass es mir mental ziemlich schwerfiel, bei der Irish Open zu spielen“, erklärte Garcia gegenüber GolfMagic.
Donalds Entscheidung war keine große Überraschung, denn García hatte in seinen letzten acht LIV-Golf-Turnieren der Saison 2025 nur einmal einen Platz unter den Top Ten erreicht. Dennoch hinterließ dies einen gewissen Stachel, so der Rekordhalter in Sachen Ryder-Cup-Punkte und zehnmalige Teilnehmer an diesem Wettbewerb. „Ich wollte nicht nach Irland fahren und mich nicht voll und ganz auf das Turnier konzentrieren können. Also habe ich mich entschieden, mir eine kleine Auszeit zu nehmen, um Zeit mit meiner Familie zu verbringen, ein paar Dinge zu tun, die nichts mit Golf zu tun haben, und mich ein wenig zu erholen und neue Energie zu tanken.“
Eine dieser Sachen war der Besuch der US Open, dem letzten Tennis-Grand-Slam des Jahres. Dort sah Garcia am Dienstag, wie sein Landsmann Carlos Alcaraz Jiri Lehecka im Viertelfinale besiegte. Nach dem Sieg kündigte Alcaraz an, dass er am Mittwoch mit seinem 45-jährigen Landsmann, dem Masters-Champion von 2017, Golf spielen wolle. „Er muss mir mindestens 10 bis 15 Schläge Vorsprung geben”, sagte Alcaraz. „Das wird großartig. Ich bin nicht so gut, Sergio, komm schon.“ Dies dürfte Garcia zumindest ein wenig von der Enttäuschung über die verpasste Teilnahme am Ryder Cup ablenken.








