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Gewann im vergangenen Jahr zwei Turniere auf der Ladies European Tour: Alexandra Försterling. | © Mark Runnacles (LET) - Ladiers European Tour 2024

Försterling verteidigt in den USA

Ladies European Tour: Aramco Houston Championship

Golfcrest Country Club, Texas, 5. bis 7. September

Nach einer einwöchigen Pause setzt die Ladies European Tour (LET) ihre Saison in den USA fort. Erstmals macht die Tour Station in Houston, wo im Golfcrest Country Club die Aramco Houston Championship ausgetragen wird.

 

Das Turnier ist Teil der PIF Global Series, zu der in diesem Jahr bereits die PIF Saudi Ladies International, die Aramco Korea Championship und die PIF London Championship gehörten. In Houston treten 104 Spielerinnen aus 35 Nationen an. Es wird sowohl ein 36-Loch-Teamwettbewerb als auch ein 54-Loch-Einzelturnier ausgetragen. Nach zwei Runden erfolgt der Cut für die besten 60 Spielerinnen und Schlaggleichen. Das Preisgeld beträgt zwei Millionen US-Dollar, davon 500.000 Dollar für das Team-Event und 1,5 Millionen Dollar für die Einzelwertung.

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Besonderes Augenmerk liegt auf Alexandra Försterling, die als Titelverteidigerin nach Houston reist. Die Berlinerin gewann im vergangenen Jahr in Tampa ihren dritten LET-Titel und setzte sich dabei im Einzel gegen die Engländerin Charley Hull durch. Zwei Monate später folgte der Heimsieg beim Amundi German Masters in der Nähe ihrer Heimatstadt Berlin. In diesem Jahr läuft es für die 25-jährige Olympionikin aus dem Elite Team Germany noch nicht wirklich rund. In der Order of Merit der LET liegt sie auf Rang 134 und im LPGA-Ranking auf Platz 167.

 

Nach zuletzt vier verpassten Cuts in Folge hofft Försterling, an die guten Erinnerungen an das US-Event anknüpfen zu können und die Saison doch noch in positive Bahnen zu lenken.

 

Auch in diesem Jahr ist das Teilnehmerfeld wieder hochkarätig besetzt. Neben Försterling und Hull haben sich unter anderem die Solheim-Cup-Spielerinnen Celine Boutier und Carlota Ciganda angemeldet. Zudem geht mit Mimi Rhodes die aktuelle Führende der Order of Merit an den Start, die gleichzeitig auch die Rookie-Wertung anführt. Aus US-Sicht stehen fünf Spielerinnen im Feld, darunter die zweimalige LET-Siegerin Alison Lee, die nach ihrer Babypause ihr Comeback gibt.

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Försterling ist eine von elf deutschen Spielerinnen im Feld. Die anderen sind Leonie Harm, Olivia Cowan, Laura Fünfstück, Chiara Noja, Helen Briem, Patricia-Isabel Schmidt, Aline Krauter, Polly Mack, Verena Gimmy und Carolin Kauffmann. Vor allem Fünfstück und Briem dürfte einiges zuzutrauen sein. Während Briem nach 13 Saisonstarts Rang sechs in der Order of Merit belegt, durfte Fünfstück vor wenigen Wochen ihren ersten Sieg auf der LET feiern. Auch Harm zeigte sich zuletzt verbessert und beendete die Hills Open in Schweden auf dem geteilten zweiten Platz.

DP World Tour: Amgen Irish Open

The K Club, Irland, 4. bis 7. September

In dieser Woche gastiert die DP World Tour in Irland, wo im traditionsreichen K Club nahe Dublin die Amgen Irish Open ausgetragen wird. Das Turnier zählt zu den stimmungsvollsten des Jahres, denn die irischen Fans sorgen regelmäßig für eine besondere Atmosphäre. Die Vorfreude ist umso größer, da mit Rory McIlroy, Shane Lowry und Pádraig Harrington gleich drei einheimische Major-Sieger im Feld stehen. McIlroy, der das Turnier bereits 2016 gewinnen konnte, tritt erstmals nach seinem Masters-Erfolg und dem damit vollendeten Karriere-Grand-Slam wieder bei seinem Heimturnier an.

 

Das Teilnehmerfeld ist insgesamt hochklassig besetzt. Neben den irischen Publikumslieblingen schlagen auch internationale Größen wie Brooks Koepka, Sergio García, Danny Willett, Patrick Reed und Francesco Molinari ab – allesamt Major-Champions, die zusammen auf insgesamt neun Major-Titel kommen. Dazu gesellt sich mit Séamus Power ein weiterer Lokalmatador, der ebenfalls zu den Botschaftern des Turniersponsors zählt.

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Der K Club selbst ist ein Austragungsort mit Geschichte. Die von Arnold Palmer entworfene Anlage war 2006 Schauplatz des Ryder Cup und hat über die Jahre zahlreiche große Sieger hervorgebracht. Neben den European Opens fand hier auch bereits die Irish Open statt, zuletzt mit den Erfolgen von McIlroy und Vincent Norrman im Jahr 2023. Das Turnier wird 2027 erneut an diesen traditionsreichen Ort zurückkehren.

 

Doch auch abseits der Major-Sieger ist die Qualität im Teilnehmerfeld hoch. Mehrere Ryder-Cup-Spieler nutzen die Irish Open als wichtigen Test vor dem Kontinentalvergleich, darunter Tyrrell Hatton. Auch Kapitän Luke Donald und Vizekapitän Francesco Molinari sind am Start. Die Liste wird durch gestandene PGA-Tour-Profis wie Jhonattan Vegas, Erik van Rooyen und Ryan Gerard ergänzt, sodass die Zuschauer in Kildare erneut Weltklassegolf erleben dürfen.

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Mit Matti Schmid, Nicolai von Dellingshausen, Marcel Siem, Yannik Paul, Marcel Schneider, Alexander Knappe, Jannik de Bruyn und Maximilian Kieffer sind auch acht deutsche Golfer am Start. Schmid rückte dank seiner Top-70-Platzierung im FedExCup ins Feld und zählt in dieser Woche durchaus zum erweiterten Favoritenkreis. Bei seinen letzten beiden Starts bei regulären DP-World-Tour-Events im Juli erreichte der Spieler des Elite Team Germany jeweils die Top 20.

 

Das letzte Mal, als die Irish Open im K Club stattfand, landeten mit Hurly Long (Zweiter) und Nick Bachem (T7) gleich zwei Deutsche in den Top Ten. Mit Bernhard Langer konnte zudem ein Deutscher das Turnier in Irland dreimal gewinnen.

HotelPlanner Tour: GAC Rosa Challenge Tour

Rosa Golf Club, Polen, 4. bis 7. September

In dieser Woche macht die HotelPlanner Tour zum zweiten Mal in Folge im Rosa Golf Club im polnischen Czestochowa Station. Nach der Premiere im Vorjahr ist es das achte Mal seit 1989, dass die Tour in Polen gastiert.

 

Der Austragungsort selbst gilt als einer der besten Plätze Polens. Der 2005 eröffnete Rosa Golf Club, entworfen vom Österreicher Hans-Georg Erhardt, erfüllt höchste USGA-Standards. Wasserhindernisse sind ein zentrales Merkmal, besonders auf den beiden Par-3-Löchern der Back Nine, die von Seen verteidigt werden.

 

Vor zwölf Monaten sorgte der damals 19-jährige Ángel Ayora für Schlagzeilen. Der Spanier feierte hier seinen ersten Profisieg und legte damit den Grundstein für den Aufstieg auf die DP World Tour, auf der er inzwischen mit mehreren Top-Ten-Platzierungen überzeugen kann. Dieses Beispiel zeigt, welche Bedeutung das Turnier im Saisonendspurt auf der „Road to Mallorca” haben kann.

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Sportlich geht es um wichtige Punkte im Ranking. David Law, Renato Paratore und Daniel van Tonder haben die Chance, sich mit einem dritten Saisonsieg die Spielberechtigung für die DP World Tour direkt zu sichern. Gleichzeitig kämpfen zahlreiche weitere Spieler um den Sprung unter die Top 68 für die Turniere in Asien oder unter die Top 45, die beim Rolex Grand Final auf Mallorca um die Aufstiegskarten spielen.

 

Von den sieben deutschen Spielern, die diese Woche am Start sind, ist Anton Albers dem Aufstieg am nächsten. Der Spieler vom Hamburger GC belegt Rang 62 in der Road to Mallorca und wäre damit für die beiden Events in China im Oktober qualifiziert. Tiger Christensen (Rang 91), Philipp Katich (93), Freddy Schott (118), Tim Tillmanns (128) und Velten Meyer (217) müssen dagegen noch einige Punkte sammeln, um ihre Aufstiegschancen aufrechtzuerhalten. Der siebte Deutsche im Feld ist Dennis Fuchs vom GC Wörthsee, für den es das erste reguläre HotelPlanner-Tour-Event ist, für das er sich qualifiziert hat.

Weitere Turniere mit deutscher Beteiligung:

PGA Tour Champions: Stifel Charity Classic

Norwood Hills Country Club, Maryland, 5. bis 7. September

 

Alex Cejka und Bernhard Langer

 

LET Access Series: Rose Ladies Open

Hanbury Manor Marriot Hotel & Country Club, England, 5. bis 7. September

 

Hannah Karg, Lara Ok, Hanna Tauber und Sophie Witt

 

Legends Tour: European Legends Cup

Real Nuevo Club Golf Basozabal, Spanien, 5. bis 7. September

 

Thomas Gögele

 

Sunshine Tour: SunBet Challenge

Wild Coast Sun Country Club, Südafrika, 3. bis 5. September

 

Allen John

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