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Der Australier Paul Archbold gewinnt zum dritten Mal die Deutsche Meisterschaft der Golflehrer auf Rethmar Golf Links nahe Hannover. | © Matthias Lettenbichler/PGA of Germany

Titel Nummer drei für Archbold

Zwei Jahre lang hat er keine Turniere gespielt, doch nun einmal mehr bewiesen, dass er eine Klasse für sich ist: Mit Runden von 70, 68 und 74 Schlägen, gesamt 4 unter Par, gewinnt Paul Archbold die German PGA Teachers Championship 2025 powered by Garmin und holt sich den begehrten Titel der Deutschen Golflehrermeisterschaft damit schon zum dritten Mal. Platz zwei geht auf dem Platz Rethmar Golf Links in Sehnde an Christoph Günther, der mit Runden von 69, 69 und 75 einen Schlag mehr benötigt (-3).

 

Paul Archbold stand in der Abendsonne vor dem neoklassizistischen Clubhaus von Rethmar und nahm den Siegerpokal entgegen, drückte ihn fest und hatte Glanz in den Augen. Bereits zum dritten Mal bekam er die silberne Siegertrophäe der Deutschen Golflehrermeisterschaft von PGA-Turnierchefin Angelika Wördehoff überreicht, wie schon 2006 am Scharmützelsee im Golf Club Bad Saarow und ebenso wie 2019, damals in WINSTONgolf in Gneven. Allein diese Zeitspanne zeigt, auf welch konstant hohem Niveau Paul Archbold Golf spielt. Mit inzwischen 57 Jahren gehört er seit seinem 50. Geburtstag nicht nur zu den besten Senior-Professionals der PGA of Germany, sondern der gebürtige Australier, der seit vielen Jahren im Golf- und Country Club Seddiner See als PGA Professional unterrichtet, war auch bei den Herren schon immer eines der spielstärksten Mitglieder des Berufsverbands.

Auf dem Links-Platz der Anlage Rethmar Golf in Sehnde präsentierte er sich einmal mehr in exzellenter Form, spielte in Durchgang zwei mit einer 68 die beste Runde des gesamten Turniers und verwies nach 54 Löchern Christoph Günther auf Platz zwei. Rang drei teilten schlaggleich mit zwei unter Par Martin Keskari vom Golf-Club Neuhof und der Ire Sean Fitzgerald, der im GC Siek/Ahrensburg unterrichtet. Grundlage für Archbolds starken Auftritt: akribische Vorbereitung. „Ich habe in den letzten Monaten sehr viel an meiner physischen Fitness gearbeitet“, so Archbold, „und auch wenn ich jetzt zwei Jahre keine Turniere gespielt habe: Gedanklich beschäftige ich mich eigentlich andauernd mit Golf.“

 

Zur Einstimmung aufs Turnier hatte er im August die Dieter Praun Trophy in Würzburg in seinen Terminkalender eingebaut, dort auf Anhieb Rang drei belegt – der Sieg war im GC Würzburg an Christoph Günther gegangen. Archbold: „Ich hatte dieses gute Ergebnis nicht erwartet, aber es hat mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin, und ich habe dann einfach weitertrainiert.“ In Sehnde, auf dem Platz Rethmar Golf Links, trat er dann mit dem klaren Ziel an, sich zum dritten Mal in seiner Laufbahn den Titel der German PGA Teachers Championship zu holen, und mit der Gewissheit, dass ihm der Arnold-Palmer-Platz grundsätzlich liegt. Nicht nur, weil es sich um ein Links-Layout handelt.

 

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Nach einem soliden Auftakt mit 70 Schlägen gelang ihm am zweiten Tag mit einer 68, trotz Kälte und Sturm, die beste Runde des gesamten Feldes und letztlich des gesamten Turniers. Damit gingen Archbold und Günther, der an den ersten beiden Tagen zweimal 69 Schläge unterschrieben hatte, schlaggleich als Führende mit sechs unter Par in die Finalrunde dieser Championship. Und Archbold erwischte einen Auftakt nach Maß: Auf den Front Nine nahm der Australier seinem Kontrahenten nicht weniger als fünf Schläge ab, führte nach zwölf Spielbahnen gar mit sechs Schlägen Vorsprung und schien dem sicheren Sieg entgegen zu cruisen. Doch plötzlich fiel kein Putt mehr, und mit Bogeys an 13, 15, 16 und 17 machte Paul Archbold die Sache noch einmal spannend. Günther konnte diese Chance aber nicht nutzen. „Am Ende war es noch einmal wackelig, aber ich bin sehr glücklich, dass ich diesen Sieg doch noch ins Ziel bringen und mir hier den dritten Titel sichern konnte.“

 

Was bleibt nach dieser Deutschen Golflehrermeisterschaft 2025? Fest steht, sie fand auf einem herausragenden Golfplatz statt, der alle Teilnehmer mehr als positiv überraschte. „Man fährt ohne Erwartung hierher, und plötzlich steht man auf diesem absolut phantastischen, coolen Golfplatz. Rethmar Golf Links ist ein ganz exzellenter Parcours, ein großartiges Layout, perfekt gepflegt, und ich kann nur jedem empfehlen, hier einmal zu spielen – es ist ein absoluter Geheimtipp“, so Turniersieger Archbold.
 

 

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