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Protagonisten in LA: Rory McIlroy gratuliert Jacob Bridgeman
Protagonisten in LA: Rory McIlroy gratuliert Jacob Bridgeman | © Mike Mulholland/Getty Images

Thriller um McIlroy, Scheffler-Serie reißt und Woods sendet Masters-Signale

Sechs Schläge waren es vor dem Finale des Genesis Invitational, sieben bei noch zwölf zu spielenden Löchern und am Ende wurde es doch noch einmal knapp. Ein Par auf dem berühmten 18. Loch des Riviera Country Club besiegelte für Jacob Bridgeman dann doch noch die lukrative Titelpremiere: Vier Millionen Dollar erhält der 26-Jährige aus South Carolina für seinen ersten Sieg auf der PGA Tour. „Das ist viel, viel besser, als ich es mir jemals erträumt hätte“, erklärte Bridgeman, dem es als ersten Spieler seit 2005 (Adam Scott) gelang, beim ersten Besuch in Riviera gleich den Pokal mitzunehmen.

 

Rory McIlroy teilte am Ende den zweiten Rang und beendete das Turnier mit vier Birdies auf den abschließenden acht Bahnen. Zuvor haderte der Nordire mit seiner Chancenauswertung: „Ich werde im Grunde genommen alle 18 Löcher von gestern und dann die ersten neun Löcher von heute bereuen, also insgesamt 27 Löcher, bei denen ich es nicht geschafft habe, meine Chancen zu nutzen“, sagte er.

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Schefflers Serie reißt

Auch Scottie Scheffler war mit seiner Leistung nicht vollends zufrieden. Zwar erholte sich der Weltranglistenerste von einem Fehlstart am Donnerstag (74) und spielte sich in der Folge bis auf den zwölften Rang nach oben, doch am Ende stellte er einmal mehr fest, dass seine Spielanlage und die 18 Löcher des Privatclubs in Pacific Palisades theoretisch bestens zusammenpassen, aber bei seinen Besuchen dennoch nur selten Top-Ergebnisse rausspringen. Für den Amerikaner riss damit eine beeindruckende Serie von 18 Platzierungen unter den besten Zehn in Folge.

 

Auch Tiger Woods war während der Turnierwoche vor Ort. Der Superstar, dessen Stiftung als Veranstalter auftritt, stellte sich in einer Pressekonferenz den Fragen der Medien. Dabei ging es nicht nur um seine Pläne für die Tour und die Weiterentwicklung des Events. Auf die Frage, ob ein Start beim Masters 2026 ausgeschlossen sei, anwortete Woods knapp und eindeutig: „Nein.“ Ein Wort, das Raum für Hoffnung lässt. Dazu ein Grinsen – fast so, als wolle er sagen: Wartet es ab. 

Thitikul feiert emotionalen Sieg

Jeeno Thitikul hat ihren Status als derzeit beste Golferin der Welt eindrucksvoll untermauert. Mit einem Sieg bei der LPGA Thailand in ihrer Heimat feierte die 23-Jährige ihren achten Triumph auf der LPGA Tour. Runden von 67, 63, 66 und 68 Schlägen im Siam Country Club (Old Course) führten zu einem Gesamtergebnis von 24 unter Par und einem Vorsprung von einem Schlag auf die Japanerin Chizzy Iwai. Für Thitikul, die bereits mit 14 Jahren erstmals in Thailand triumphierte, hatte der Erfolg besondere Bedeutung: Ein Sieg im eigenen Land bedeute ihr „manchmal sogar mehr als ein Major“, sagte sie. 

 

In Kenia hat Casey Jarvis mit einem Start-Ziel-Sieg bei den Magical Kenya Open 2026 seinen ersten Titel auf der DP World Tour gefeiert. Der 22-jährige Südafrikaner behauptete sich in einer von Gewittern mehrfach unterbrochenen Finalrunde in Nairobi mit einer 62 und insgesamt 19 unter Par drei Schläge vor dem Amerikaner Davis Bryant.

 

Eine der schönsten Szenen während des Turniers: Der Auftritt von Njoroge Kibugu, der mit einem spektakulären Eagle auf der 18. Bahn der zweiten Runde für einen Gänsehautmoment sorgte und sich ins Wochenende spielte. Der 22-Jährige, als Nummer 1360 der Welt per Einladung im Feld, begeisterte das heimische Publikum und landete am Ende auf dem 61. Rang. 

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DP World Tour setzt Strafen aus

Was lange mit empfindlichen Geldstrafen geahndet wurde, bleibt 2026 für ausgewählte Profis ohne Sanktionen: Mitglieder der DP World Tour dürfen an Turnieren der LIV Golf League teilnehmen, sofern sie bestimmte Auflagen erfüllen. Laurie Canter, Thomas Detry, Tyrrell Hatton, Tom McKibbin, Adrian Meronk, Victor Perez, David Puig und Elvis Smylie erhalten entsprechende Freigaben und behalten bei Einhaltung individueller Bedingungen ihren Mitgliedsstatus. Voraussetzung sind unter anderem die Begleichung ausstehender Strafen sowie Starts bei festgelegten Turnieren und Medienterminen der DP World Tour.

 

Nicht geklärt ist hingegen der Status von Jon Rahm, der verhängte Geldbußen bislang nicht beglichen und Einspruch gegen die Entscheidung eingelegt hat. 

 

Comeback im Westen: Die LET Access Series kehrt nach siebenjähriger Pause nach Deutschland zurück – und präsentiert bei der Ladies German Challenge powered by VcG vom 19. bis 21. Juni 2026 internationale Golf-Hoffnungen im traditionsreichen GC Bergisch Land. 
 

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