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Traumschlag und Platz zwei in Texas: Matti Schmid
Traumschlag und Platz zwei in Texas: Matti Schmid | © golfsupport.nl/Austin McAfee/ism

Schmids Spektakel, Schefflers Ansage und Cabreras Major-Double

65 Spielerinnen starteten am Sonntag auf der LPGA Tour in die Finalrunde der Mexico Riviera Maya Open at Mayakoba – und nur zwei von ihnen konnten eine Scorekarte mit weniger als 70 Schlägen abgeben. Eine davon: Chisato Iwai. Die Japanerin legte mit fünf Birdies auf den ersten sechs Löchern einen Traumstart hin und krönte ihre Woche mit einer fehlerfreien 66. Damit sicherte sich Iwai ihren ersten Titel auf der LPGA Tour – mit sechs Schlägen Vorsprung auf Jenny Bae. Aline Krauter, die 25-jährige Stuttgarterin aus dem National Team Germany, beendete das Turnier mit einer 75 und wurde beste Deutsche auf dem geteilten 21. Platz. Kommende Woche steht Krauter im Feld der US Womens Open in Erin Hills.

 

Abseits des Platzes stellte die LPGA Tour eine wichtige Personalie vor: Craig Kessler wird neuer Commissioner. Der 39-Jährige folgt auf Mollie Marcoux Samaan und bringt umfassende Erfahrung als Chief Operating Officer der PGA of America mit. Kessler betonte, er wolle sofort aktiv werden, um das Wachstum der LPGA zu fördern und die Sichtbarkeit des Frauengolfs weiter auszubauen.

 

Soudal Open: Platzrekord und Stechen in Belgien

 

Auf der DP World Tour war es ein enges Rennen um den Titel der Soudal Open im Rinkven International GC bei Antwerpen. Der Norweger Kristoffer Reitan siegte im Stechen gegen Ewen Ferguson und Darius Van Driel. Bemerkenswert: Reitan hatte mit einer 62 einen neuen Platzrekord aufgestellt, lag vor der Finalrunde neun Schläge zurück und verbrachte nach seiner Rekordrunde rund drei Stunden wartend im Clubhaus – bevor er zum Stechen zurück auf den Platz durfte. Dort sicherte er sich mit einem Birdie auf dem zweiten Extraloch den Sieg.

 

Ein Traumschlag im Titelkampf – am Ende hauchdünn Zweiter: Matti Schmid kämpfte bei herausfordernden Bedingungen in Texas bis zur letzten Bahn um den Sieg bei der Charles Schwab Challenge. Auf dem 72. Loch lag der 27-Jährige zwei Schläge hinter Ben Griffin. Sein Wedge vom Fairway geriet leicht nach links und blieb knapp im Hang vor dem Teich am Grün hängen. Griffin schlug aus dem Rough vor das Grün und legte den Chip nahe am Loch ab. Doch Schmid machte es noch einmal spannend: Er lochte seinen Pitch spektakulär zum Birdie und baute unerwartet Druck auf. Griffin zeigte Nervenstärke, verwandelte seinen Ein-Meter-Putt und holte sich mit einer 71 den Titel. Schmid verpasste zwar den ganz großen Durchbruch, darf sich aber über Rang zwei, 1,035 Millionen US-Dollar Preisgeld, Rang 55 im FedExCup und Platz 76 in der Weltrangliste freuen – Karrierebestwert.

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Cabreras Double, Briem Fünfte, Schefflers Ansage

Angel Cabrera, 55, sorgt aktuell für eine bemerkenswerte Comeback-Geschichte. Der Argentinier gewann am Wochenende im Congressional Country Club die Senior PGA Championship – seinen zweiten Major-Titel in nur zwei Wochen, nach dem Triumph bei der Regions Tradition. Der ehemalige Masters- und US-Open-Champion war 2021 wegen häuslicher Gewalt und weiterer Delikte zu einer zweijährigen Haftstrafe in Argentinien verurteilt worden. Seit seiner Rückkehr Ende 2023 beeindruckt er mit starker Form auf der PGA Tour Champions. Der Titel bei der Senior PGA ist bereits sein dritter Saisonsieg.

 

Bei der Jabra Ladies Open im Evian Resort Golf Club sicherte sich die Tschechin Sára Kousková ihren ersten Titel auf der Ladies European Tour. Helen Briem, das 19-jährige Top-Talent aus dem National Team Germany, drehte nach einem Bogey auf dem ersten Loch auf und spielte eine starke 67. Damit landete sie auf einem geteilten fünften Platz – ein erneuter Beweis für das große Potenzial der jungen Nürtingerin.

 

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Scottie Scheffler hat sich deutlich zur Spaltung im Profigolf geäußert. Im Vorfeld der Charles Schwab Challenge, bei der er geteilter Vierter wurde, sagte der Weltranglistenerste: „Wir hatten eine Tour, auf der wir alle zusammengespielt haben. Die Jungs, die weggegangen sind, sind meiner Meinung nach dafür verantwortlich, die Touren wieder zusammenzubringen.“ Damit übernahm er eine klare Position in der weiter ungelösten Auseinandersetzung zwischen PGA Tour und LIV Golf. Eine Einigung zwischen beiden Organisationen steht weiterhin aus – bis auf die Major-Turniere bleibt die Golf-Welt gespalten.

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