Hull frustriert, Load locker und Korda ist keine Beweise schuldig
Das Major der Damen steht wieder im Zeichen des Links-Golfs: Zum ersten Mal überhaupt gastiert die Womens Open in Wales – und der traditionsreiche Royal Porthcawl erwartet ein hochkarätiges Feld. In den Pressekonferenzen vor dem Turnier gaben Topspielerinnen wie Nelly Korda, Lottie Woad, Lydia Ko und andere Einblicke in ihre Form, ihre Erwartungen und den Umgang mit dem Druck.
Lottie Woad (frisch als Profi unterwegs – und nach ihren sensationellen Erfolgen eine der Favoritinnen):
„Ich habe in letzter Zeit einfach wirklich Spaß. Ich genieße es, bei diesen Veranstaltungen dabei zu sein, mitzuspielen und gut im Rennen zu liegen. Ich versuche, es locker zu nehmen und mir nicht zu viel Stress zu machen.“
Darcey Harry (Waliserin, gibt ihr Open-Debüt ausgerechnet im Heimatclub):
„Es fühlt sich nicht wirklich wie zu Hause an, weil so viele Menschen hier sind – Porthcawl ist normalerweise so ruhig. Es ist ein bisschen nervenaufreibend, muss ich sagen, aber hoffentlich wird es eine großartige Woche. Ganz gleich, was passiert, es wird wirklich etwas Besonderes sein, endlich auf meinem Heimatplatz anzutreten.“
Lydia Ko (über ihre Titelverteidigung):
„Es ist seltsam zu hören, dass ich Titelverteidigerin dieses Turniers bin. Natürlich habe ich viele großartige Erinnerungen an St Andrews im vergangenen Jahr. Ich kann kaum glauben, dass das fast ein Jahr her ist. Es ist aufregend. Ich bin auch zum ersten Mal in Wales.“
Korda muss niemandem mehr etwas beweisen
Nelly Korda (über ihre Einstellung):
„Ich habe das Gefühl, dass ich den Leuten nichts mehr beweisen muss. Für mich ist es einfach die Leidenschaft für das Spiel. Ich liebe Golf. Ich liebe es, unter solchen Bedingungen zu spielen, mein Spiel zu testen und gegen die besten Spielerinnen der Welt anzutreten.“
Charley Hull (zu ihrer aktuellen Form):
„Ich treffe den Ball momentan nicht besonders gut, und das ist sehr frustrierend, denn auf dieses Event habe ich mich das ganze Jahr gefreut. Ich muss einfach mit dem spielen, was ich habe. Am Ende ist es nur Golf und man muss Spaß haben. Ich werde mich davon nicht kleinkriegen lassen.“
Jeeno Thitikul (über die Besonderheiten der Womens Open):
„Man muss mit dem Wind spielen und mental sehr stark sein. Geduld ist ein wichtiger Schlüssel, denn man darf nicht erwarten, extrem niedrige Scores zu spielen – das passiert bei einer British Open oder auf Linksplätzen kaum. Man wird sicher Bogeys machen; entscheidend ist, wie man zurückkommt und im Moment bleibt.“
Grace Kim (Evian-Siegerin, über den Platz von Royal Porthcawl):
„Ich finde, der Platz bietet einen fairen Test. Wenn der Wind aufkommt, gibt es einige sehr schwierige Löcher gegen den Wind. Ich musste auf drei Löchern mit dem Holz 3 annähern. Aber dann gibt es mit Rückenwind sehr leicht erreichbare Par‑5‑Bahnen.“









