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Brooks Koepka verlässt LIV Golf, Luke Donald denkt über eine Fortsetzung nach und die DP World Tour hat eine neue TV-Heimat
Brooks Koepka verlässt LIV Golf, Luke Donald denkt über eine Fortsetzung nach und die DP World Tour hat eine neue TV-Heimat | © golfsupport.nl

LIV-Flucht, TV-Beben und Donalds Zweifel

Ein großer Name verabschiedet sich: Brooks Koepka wird ab sofort nicht mehr Teil der LIV Golf League sein und beendet damit nach vier Jahren sein Engagement bei der von Saudi-Arabien finanzierten Serie. Beide Seiten einigten sich auf eine Vertragsauflösung. Der fünffache Major-Sieger begründet seinen Abschied mit familiären Gründen und dem Wunsch, künftig mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Koepka war 2022 zur LIV Tour gewechselt, hatte dort fünf Turniere gewonnen und feierte 2023 bei der PGA Championship einen weiteren Major-Sieg. Wie es für den 35-jährigen Amerikaner sportlich weitergeht, ist offen; seine Major-Startrechte bleiben bestehen, eine Rückkehr auf die PGA Tour oder Starts auf der DP World Tour gelten grundsätzlich als möglich.

 

Auch Mito Pereira wird 2026 nicht mehr bei LIV Golf aktiv sein. Der Chilene plant zunächst keine Rückkehr auf eine andere Tour, sondern hat seinen Rücktritt vom Profigolf erklärt. Drei Jahre nach seinem dramatischen Beinahe-Triumph bei der PGA Championship 2022 hat der 30-Jährige, der bei LIV Golf rund 11,5 Millionen US-Dollar verdiente, den Wunsch geäußert, in seine Heimat zurückzukehren und sich auf sein Privatleben zu konzentrieren. Nach Platz 51 in der LIV-Gesamtwertung 2025 verlor Pereira seinen Startplatz in der Liga; zudem war er zuletzt durch einen Fahrradunfall mit einem Schlüsselbeinbruch ausgebremst worden.

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Stichwort LIV: Ab dem 8. Januar können sich zwei Spieler beim Aufstiegs-Event der Saudi-Liga ihr Spielrecht für die kommende Saison sichern. Das LIV Golf Promotions Event findet in Florida statt. Vier Runden Zählspiel stehen auf dem Programm, um die beiden Aufsteiger zu ermitteln. Aus deutscher Sicht stehen Dominic Foos, Max Rottluff sowie Max Kieffer und Nick Bachem aus dem Golf Team Germany im Feld.

Tod einer Legende

Traurige Nachrichten aus Japan: Masashi „Jumbo“ Ozaki ist im Alter von 78 Jahren nach einem Krebsleiden in seiner Heimat verstorben. Er hinterlässt als prägende Figur des japanischen Golfsports ein außergewöhnliches Vermächtnis. Mit 113 Siegen weltweit, davon 94 auf der Japan Golf Tour, gilt Ozaki als Pionier und Idol einer ganzen Generation. Er verbuchte 49 Major-Starts, schaffte es bis auf Rang fünf der Weltrangliste und wurde 2011 in die World Golf Hall of Fame aufgenommen.

 

Ab Januar steht der Golfsport in Deutschland vor einem tiefgreifenden TV-Wechsel: Die Deutsche Telekom übernimmt mit MagentaTV die Live-Rechte an der PGA Tour, der DP World Tour, der PGA Tour Champions und der Korn Ferry Tour und löst Sky als bisherigen Hauptanbieter ab. Mit zwei neuen linearen Sendern, rund 300 Tagen Live-Golf pro Jahr und insgesamt 131 Turnieren allein 2026 entsteht ein umfangreiches Golf-Angebot, inklusive exklusiver Ryder-Cup-Übertragungen 2027 und 2029. Sky bleibt die Heimat der Major-Turniere und wird 2026 auch den Solheim Cup, die Frauen-Majors sowie weitere bedeutende Turniere der LET und LPGA zeigen und hat angekündigt, weitere neue Golfrechte ins Programm aufzunehmen.

Donald gibt Update

Hängt er noch eine weitere Amtszeit dran? Das europäische Ryder-Cup-Team hofft darauf, dass Erfolgskapitän Luke Donald, der mit seinem Team 2023 in Rom und 2025 in New York über die USA triumphieren konnte, grünes Licht für ein weiteres Engagement gibt. Der Engländer lässt seine Zukunft als Ryder-Cup-Kapitän Europas für 2027 in Irland bislang offen und sieht aktuell keinen Zeitdruck für eine Entscheidung. Donald, 48, betonte in einem Interview mit „The Times“, er fühle sich geehrt vom Zuspruch, habe sportlich jedoch „genug bewiesen“ und ringe mit dem hohen zeitlichen Aufwand sowie familiären Verpflichtungen.

 

Die Weltrangliste der Damen, das Rolex Women’s World Golf Ranking, führt zum 5. Januar 2026 mehrere grundlegende Änderungen ein, die vor allem Spielerinnen auf kleineren Touren zugutekommen. Künftig erhalten alle Spielerinnen, die bei einem WWGR-gewerteten Turnier den Cut schaffen, Weltranglistenpunkte – unabhängig von der Stärke des Teilnehmerfeldes. Bislang war die Punktevergabe an Mindestanforderungen beim Strength of Field geknüpft.

 

Die neue Saison der Tech-Liga TGL ist gestartet. In einer Neuauflage des Vorjahresfinals setzte sich Atlanta Drive GC mit Billy Horschel, Corey Conners und Chris Gotterup gegen den New York Golf Club um Xander Schauffele, Cameron Young und Matt Fitzpatrick durch. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Spielrhythmus erweitert: Neben den Montags- und Dienstagspartien, die 2025 das Programm dominierten, stehen nun auch Spiele am Freitag und Sonntag auf dem Plan. Was sich sonst noch alles geändert hat, können Sie hier nachlesen.

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