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Dank einer starken zweiten Runde bei der Texas Open im Wochenende: Stephan Jäger. | © 2026 Getty Images

Jäger im Cut, Ryder-Cup-Duo an der Spitze

Nach zuletzt zwei Teilnahmen in Folge müsste Stephan Jäger diese Woche einen Sieg erzielen, um sich in letzter Sekunde für das erste Major des Jahres zu qualifizieren. Aktuell hat er keinen Startplatz für das Masters in Augusta. Doch der Münchner wahrte sich am Freitag seine letzte Chance. Denn nur, wer den Cut übersteht, darf sich Hoffnungen auf einen Turniersieg machen. Jäger eröffnete seine zweite Runde der Valero Texas Open auf den Back Nine des TPC San Antonio und legte ein gutes Tempo vor.

 

Jägers Highlight auf den ersten neun Löchern war ein Eagle auf Loch 14 nach einem traumhaften Annäherungsschlag, der ihn eineinhalb Meter an die Fahne brachte. Mit einem zwischenzeitlichen Tagesergebnis von vier unter Par ging es auf die zweiten Neun, wo der 36-Jährige etwas an Fahrt verlor und drei Bogeys sowie zwei Birdies notierte. Die 69 (-3) war am Ende gut genug, um sich bei einem Gesamtergebnis von drei unter Par für die beiden Finalrunden zu qualifizieren. Damit wahrt er sich eben diese eine letzte Chance auf das Masters. Auch wenn Jägers Rückstand auf den Führenden bereits elf Schläge beträgt.

MacIntyre zieht davon

Robert MacIntyre präsentierte sich am Freitag in Topform und setzte sich bei der Valero Texas Open mit einer 64 (-8) deutlich ab. Der Schotte spielte besonders stark auf den letzten Löchern und notierte vier Birdies auf den abschließenden fünf Bahnen, die er allesamt aus kurzer Distanz erzielte. Insgesamt führte ihn das zu einem Zwischenstand von 14 unter Par und einem komfortablen Vorsprung von vier Schlägen auf seinen Ryder-Cup-Kollegen Ludvig Åberg, der ebenfalls überzeugte – unter anderem mit einem spektakulären Eagle aus 110 Metern.

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Während MacIntyre mit Blick auf das Masters gezielt an seiner Form feilt, lauern mehrere Verfolger mit bereits größerem Rückstand, darunter Tony Finau, Kevin Roy, Bud Cauley und Thorbjørn Olesen. Für zusätzliche Spannung sorgt die Tatsache, dass das Turnier für viele Spieler die letzte Chance auf ein Masters-Ticket ist – doch MacIntyre ist auf dem besten Weg, diese Hoffnung für die Konkurrenz weiter schwinden zu lassen.

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