Hochklassiges Golf und niedrige Scores
Ratingen – Nach einem sehr erfolgreichen und spannenden Wettbewerb im Vorjahr, sind die Spitzengolfer der Altersklasse 50 auch in diesem Jahr zu den Internationalen Amateurmeisterschaften des Deutschen Golf Verbandes (IAM) im Düsseldorfer GC am Start. Bei hochsommerlichen Bedingungen setzten sich am ersten von drei Turniertagen bei den Männern Patrick Koll (Düsseldorfer GC) und Ulrich Schulte (Bochumer GC, jeweils Even Par)) an die Spitze des 88-köpfigen Feldes. Bei den Damen spielte Franca Fehlauer (Hamburger GC) mit Even Par die beste Runde des Auftakts. Die beiden Vorjahressieger erwischten einen durchwachsenen Start ins Turnier, während die beiden Deutschen Meister AK 50 in Schlagdistanz zur Spitze lagen.
Doppelführung zum Auftakt der IAM AK 50 der Männer
Spannend ging es am ersten Tag des hochklassig besetzten Turniers in Düsseldorf bei den Männern zu. Lokalmatador Patrick Koll vom Düsseldorfer GC bot sich bei seinem Heimspiel zum Auftakt ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Ulrich Schulte vom Bochumer GC. Kroll nutzte seine guten Platzkenntnisse zu insgesamt vier Birdies, die ihn lange unter Par führten. Zwei Schlagverluste auf den letzten beiden Bahnen sorgten schließlich für eine 71er-Parrunde. Den gleichen Score und damit einen Schlag Vorsprung vor der lauernden Konkurrenz brachte auch Schulte ins Clubhaus. Sein Ball fiel nur zu drei Bogeys sowie einem Birdie. Das Highlight gelang dem Ruhrpottler auf dem elften Grün, als er die Spielkugel nach starken Schlägen zum Eagle versenkte.
Maximilian Rehm jun. (GC Feldafing) reiste als amtierender Deutscher Meister AK 50 zur IAM nach Düsseldorf. Früh zeigte er seine Klasse und lochte am 3. Loch zum Birdie. Zwei Bogeys ließen ihn zu Abschluss der Front Nine dennoch über Par rutschen. Einem erneuten, frühen Birdie auf der Back Nine folgte umgehend ein Doppelbogey. Mit drei über Par lag er abschließend allerdings nur einen Schlag außerhalb der Top 10 und für den restlichen Turnierverlauf weiter aussichtsreich im Rennen. Gemeinsam mit Rehm landete auch der Däne Morten Findsen Schou bei +3. Der Skandinavier galt auf dem Papier als einer der möglichen Favoriten, ging er doch mit dem niedrigsten Handicap (-3,4) an den Abschlag.
Vorjahressieger Christopher Schmitz vom GC Hanau-Wilhelmsbad zeigte sich besonders auf den ersten Löchern stark und absolvierte die letzten sieben Bahnen mit zwei unter Par. Im mittleren Teil seiner Runde verbauten ihm allerdings Triplebogeys an den Löchern 4 und 8 eine deutlich bessere Ausgangsposition als den geteilten 24. Platz bei +5.
Enges Feld bei den Frauen verspricht Spannung
An der Spitze des Feldes der 34 gemeldeten Damen bei der IAM AK 50 fand sich nach einer starken Leistung Franca Fehlauer vom Hamburger GC wieder. Über weite Strecken ihrer Runde fand sie die Grüns mit konstanter Sicherheit. Auch ihre Puts liefen auf den trockenen Grüns ausgesprochen gut. Lediglich auf zwei Bahnen fiel ihr Ball erst zum Bogey. Das machte die Norddeutsche jedoch mit zahlreichen Birdiechancen wieder gut, von denen sie am 3. Und 7. Loch gleich zwei zu Schlaggewinnen nutzte. Am Ende stand eine 71er-Runde mit Even Par – dem deutlich besten Score des Tages bei den Damen.
Manon Harsch vom Baden Hills G&CC, Ende Mai zur Deutschen Meisterin in dieser Altersklasse geworden, lag nach den ersten 18 Löchern in den Top 5 in Schlagdistanz zur Spitze. Nach zwei frühen Bogeys lochte Harsch bis zum Beginn der Back Nine zu soliden Pars. Eine kleine Serie von drei Schlagverlusten in Folge sorgte schließlich für eine 76, gleichbedeutend mit fünf über Par. Das identische Ergebnis brachte auch Sybille Gabler (G&LC Berlin-Wannsee) – ihres Zeichens Silbermedaillengewinnerin der DM AK 50 ins Clubhaus.
Etwas größere Schwierigkeiten mit den Bedingungen und dem anspruchsvollen Kurs vor den Toren der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt hatte derweil die Titelverteidigerin. Nach ihrem Triumph im Vorjahr musste Kristina Eich vom GC Gut Lärchenhof zwei frühe Triplebogeys notieren und geht mit +14 aus der zweiten Hälfte des Damenfeldes auf die zweite Runde, nahm allerdings dank eines abschließenden Birdies ein positiveres Gefühl mit in den Abend des ersten Tages.






