Ex-Tennisprofi Murray träumt von Karriere als Caddie
Andy Murray spielt mit dem Gedanken, nach seinem Abschied aus dem Profi-Tennis eine neue sportliche Richtung einzuschlagen. Der 37-Jährige, der seine Karriere nach den Olympischen Spielen 2024 in Paris beendet hatte, erzählte kürzlich im britischen Podcast „The Romesh Ranganathan Show“, dass er sich eine Zukunft im Golfsport vorstellen könne – allerdings nicht als Spieler, sondern als Caddie. „Ich überlege, Golf-Caddie zu werden“, sagt er.
Murray will Verantwortung übernehmen
In den letzten Monaten habe er eine starke Begeisterung für Golf entwickelt und verbringe inzwischen einen großen Teil seiner freien Zeit auf dem Platz. Seit seinem Rücktritt hat er bereits an mehreren Promi-Turnieren teilgenommen und arbeitet daran, sein Handicap kontinuierlich zu verbessern. „Ich liebe Golf, und wenn man diesen Sport liebt, wäre es ein fantastischer Job, an der Seite eines Profis zu stehen und Entscheidungen mitzutragen“, erzählt Murray. Ihm gehe es weniger um Sichtbarkeit oder mediale Aufmerksamkeit, sondern vielmehr darum, Teil eines Teams zu sein und Verantwortung zu übernehmen.
Als Caddie von MacIntyre?
Als Favoriten für eine mögliche Zusammenarbeit nennt er seinen Landsmann Robert MacIntyre, einen der aktuell erfolgreichsten schottischen Golfer. Für Murray wäre es eine besondere Ehre, ihn zu begleiten. „Das wäre ein Traum, dabei zu sein, wenn er ein großes Turnier gewinnt“, sagt der dreimalige Grand-Slam-Sieger. Erfahrung in der Begleitung von Spitzensportlern hat er bereits. Kurz nach seinem Rücktritt hatte Murray im Trainerteam seines langjährigen Rivalen Novak Djokovic mitgewirkt. Die Sorge, er könnte als ehemaliger Tennisstar zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen und damit seinem Spieler schaden, sieht er gelassen: „Anfangs würden sich die Leute vielleicht darüber aufregen, aber nach einer Weile wird es einfach zur Normalität“, sagt er.








