Einfacher geht’s nicht: Der perfekte Schwung in zehn Wörtern
Es heißt, in der Kürze liege die Würze. Das Sprichwort kennt jeder. Aber wussten Sie auch schon, dass man mit zehn Wörtern den Golfschwung erklären kann? Kein Scherz! Eine der komplexesten Bewegungen im Sport überhaupt, lässt sich mit fünf Anweisungen zusammenfassen, für die es jeweils nicht mehr als zwei Wörter braucht. Nach dem Motto: Was nicht einfach geht, das geht einfach nicht!
Den Schwung nicht zerdenken
Die zehn Wörter stammen aus der Schwungphilosophie Stack & Tilt, die PGA Golf Professional Karl Villwock in seine Trainingsarbeit integriert. Er sagt in seinem Video: „Natürlich braucht nicht jeder Spieler alle Elemente. Aber selbst wenn man sie alle kombiniert, ist der Schwung noch viel einfacher, als ihn ständig zu zerdenken.“
„Gewicht links“ lautet der erste Hinweis. Schon im Setup, erklärt Villwock, sollte die Hüfte leicht nach links verlagert werden. Das stabilisiert den Körper und erleichtert die nötige Rotationsbewegung. Im Abschwung wird das Gewicht noch ein wenig mehr nach links verlagert, damit Sie erst den Ball und dann den Boden treffen. Dann folgt das Kommando „Schultern runter“. Im Aufschwung zeigt die linke Schulter nach unten, im Abschwung die rechte. So bleibt der Kopf stabil und die Schwungbahn konstant.
Die wichtige Rolle der Arme
Anweisung Nummer drei heißt „Hände innen“. Statt die Arme vom Körper wegzubewegen, sollen sie in einer leichten Kreisbahn nah am Körper bleiben – das verbessert Kontrolle und Rhythmus. Villwock verdeutlicht die Bewegung im Video mit einer virtuellen Linie. „Arme gerade“ fasst Aufforderung vier zusammen: Der linke Arm bleibt im Aufschwung gestreckt, im Durchschwung sollen beide Arme gerade in Verlängerung zum Schläger stehen.
Mit dem Gesäß eine Walnuss zerdrücken
Damit das gelingt, ist Anweisung fünf entscheidend: „Hüfte strecken“. Die Hüfte bleibt also nicht in einer Vorbeugung, sondern sie ist der Teil des Körpers, der am Ende des Schwungs am weitesten vorn ist. Dabei wird die Gesäßmuskulatur so stark angespannt, als würden Sie damit eine Walnuss zerdrücken wollen. Durch das Strecken der Hüfte richtet sich auch der Oberkörper auf.
Fünf Erinnerungen in zehn Wörtern – mehr brauchen Sie nicht, um die wichtigsten technischen Aspekte des Golfschwungs zu beachten.









