Partner des DGV

Hauptsache locker: Für weite Drives ist ein entspannter Griffdruck hilfreich. | © golfsupport.nl/Ken Murray/ism

Entspannter schlagen: Der richtige Griffdruck für mehr Länge mit dem Driver

Auf einer Skala von eins bis zehn – wie fest greifen Sie Ihren Golfschläger? Wahrscheinlich haben Sie so genau noch gar nicht darauf geachtet, stimmt’s? Viele Golfer wissen, dass sie den Schläger lockerer greifen sollten, packen aber dennoch zu fest zu. Das weiß auch PGA Golf Professional Vaughan Hawtrey. „Gerade im Treffmoment, dem wichtigsten Moment im Schwung, verkrampfen viele Spieler unbewusst“, erzählt er in seinem YouTube-Video. Das Ergebnis sind blockierte Handgelenke, eingeschränkte Schulterbewegungen und ein steifer Schwung, der Länge und Kontrolle kostet.

Arbeiten Sie mit einer Skala von eins bis zehn

Schon im Setup zeigt sich das Problem: „Manchmal sehe ich blaue Hände, weil der Schläger so fest umklammert wird“, sagt Hawtrey. Er empfiehlt auf der Skala von eins bis zehn (maximal fest) eine vier. Ein bewährter Trick: Atmen Sie vor dem dem Schlag tief ein und aus, um die Hände zu entspannen. Im Schwung selbst hängt viel davon ab, wie locker die Hände bleiben. Wer zu fest zupackt, dreht sich oft nicht vollständig auf, winkelt die Handgelenke nicht richtig und kommt dann meist von außen nach innen an den Ball. „Lockere Hände und eine saubere Körperdrehung müssen Hand in Hand gehen“, erklärt Hawtrey. So entsteht automatisch die richtige Position mit einem gestreckten linken Arm, großem Radius und optimaler Schlägerführung.

So entwickelt sich Geschwindigkeit von selbst

Auch im Durchschwung gilt: nicht verkrampfen! Erst wenn der linke Arm und der Schaft nach dem Treffmoment eine Linie bilden, darf der Schlägerkopf die Hände überholen. Dann entwickelt sich Geschwindigkeit fast von selbst. „Mit extrem lockeren Händen kann man den Ball gerade und weit schlagen – ohne zusätzliche Kraft“, sagt Hawtrey. Besonders wichtig sei die Entspannung nach dem Ballkontakt: „Nach dem Treffen sollten die Arme locker werden, die Ellenbogen sich beugen und der Schläger auf der Schulter liegen. Das sorgt für einen großen, flüssigen Schwungumfang, ohne den Körper zu belasten.“

 

Sein Fazit: Lockerheit ist kein unnötiges Detail, sondern die Grundlage für Länge, Präzision und Konstanz. Wer die Hände entspannt, gewinnt mehr Schlagweite – und mehr Freude am Spiel.

Weiteres zum Thema

Tipps der Redaktion

Partner des DGV